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Colonial Viper Mk.VII

von Harry Brunner (1:32 Moebius Models)

Colonial Viper Mk.VII

Der Bausatz der Viper Mk.VII, die mehr oder weniger eine Nachfolgevariante der Mk.II darstellt, beinhaltet insgesamt 49 Bauteile in beigem Kunsstoff sowie drei Klarsichtteile für die Haube und den Aufsteller. Bei diesem Kit hat Moebius offensichtlich den Rotstift angesetzt, so gibt es für's Cockpit gerade mal vier Teile und diese sind bar jedes Details. Das Ganze sieht eher wie eine Sitzbadewanne als ein Pilotenarbeitsplatz aus. Noch nicht mal Decals gibt es, um das Manko zu kaschieren, hier springt Revell in die Bresche und ergänzte den Decalbogen um einige Insrumente. Dafür gibt’s für die Pilotenfigur die Möglichkeit, sie als Mann oder Frau zu bauen, dazu liegen zwei verschiedene Torsoteile bei.

Colonial Viper Mk.VII

Colonial Viper Mk.VII

Ich habe das Cockpit von Paragrafix verwendet. Es besteht komplett aus Ätzteilen, alles passt perfekt und ist schon für die Beleuchtung mit 3mm LED vorbereitet. Aus dem Kit kam nur der Sitz zum Einsatz, das HUD (Head Up Display) habe ich aus einem Klarsichtteil geschliffen und poliert, silbern lackiert und danach den geätzten Rahmen sowie den Backlightfilm aufgeklebt. Ich wollte dieses indirekt über eine LED beleuchten, das hat aber nicht ganz geklappt. Es sieht zumindest besser aus als das Bausatzteil. Alles andere ist im Prinzip genau so gemacht wie vorher bei der Mk.II beschrieben, einzig die Triebwerke waren komplizierter. Erstens muss man einiges aus deren Innenleben entfernen und zweitens muss man laut Bauanleitung diese erst nach dem Lackieren des Rumpfunterteils einbauen, danach erst die obere Abdeckung. Nachdem die Passgenauigkeit durch diverse Um- bzw. Einbauten wegen der LEDs nicht so gut war, habe ich das anders gemacht.

Colonial Viper Mk.VII

Als Erstes wurden die Kanonenbehälter aus den Flügeln geschnitten, diese sehen weder dem 1:1 Studio Mock-Up noch den diversen CGIs ähnlich. Ich würde das als perspektivisch verzerrt beschreiben, daher fertigte ich neue aus Plasticsheet. Die leidige Geschichte der Einpasserei, Schleiferei und schlussendlich doch Entsorgung des begonnen Modells lassen wir lieber an der Stelle, das ist nicht druckreif ;) Jedenfalls Sonntags um 17.00 Uhr, eine Woche vor der GoMo, habe ich einen anderen Mk.VII Kit begonnen und dort die Kanonenbehälter eingesetzt. Das fertige Cockpit inklusive Beleuchtung schnitt ich mit dem Dremel aus der verunstalteten Mk.VII heraus, um es in die "Neue" einzusetzen, ebenso wurden die bereits fertigen Triebwerke verwendet. Somit sind wieder einige Teile in der Grabbelbox gelandet - schaden kann's nix.

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Colonial Viper Mk.VII

 

Ab da ging es relativ problemlos weiter, einzig das Abkleben der fertigen Triebwerke im Rumpf war ein wenig knifflig. Entgegen der Bauanleitung habe ich diese - nach Bemalung und Einbau der LED - in die Unterseite des Rumpfes geklebt und danach gleich das Oberteil desselben aufgesetzt. Somit musste ich die Teile mit Abdeckband vor dem blauen Lackauftrag schützen, dazu verwendete ich Abdeckband von 3m, identisch mit Tamiyatape, billiger und nur ab ca. 2cm Breite zu haben.

Colonial Viper Mk.VII

Die Lackierung erfolgte auf die selbe Weise wie schon bei der Mk.II beschrieben. Als Decklack kam hier ein No Name Metallic Blau aus dem Papier- und Bastelgeschäft zum Einsatz, exakt der Farbton des 1:1 Studio Mock Ups. Das Einzige, was ich noch änderte, waren die Mündungen der Kanonen. Die erscheinen sehr klein, so wurden kurze Plastikröhrchen darüber geklebt.

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Colonial Viper Mk.VII

 

Harry Brunner

Publiziert am 14. November 2014

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