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U-Boot Klasse 212A

U-34

von Werner Jonczyk (1:144 Revell)

U-Boot Klasse 212A

Hiermit melde ich mich nach langer Zeit wieder zurück. Weil ich ein Fan der deutschen U-Bootwaffe bin, und hier besonders der Klasse 212A, schien es mir angebracht, mal so ein U-Boot zu bauen.

Und eines vorweg, Revell hat hier ganze Arbeit geliefert. Die Passgenauigkeit und Detailfülle kann mit sehr gut bewertet werden. Trotzdem habe ich noch einige Sachen verfeinert oder scratch gebaut. So wurden beim vorderen Einstieg am Turm die Seitenwände und eine Leiter eingebaut, auch eine phosphorgelbe Haltestange durfte nicht fehlen. Desweiteren die Verschlüsse der Luken vorne wie an der Seite. Am Rumpf habe ich zwei Klappen ausgefräst und sie offen dargestellt. Alle Innenteile wurden in Oxydrot als Rostschutz angemalt.

U-Boot Klasse 212A

Die Topleuchte liegt dem Bausatz leider nicht bei, obwohl sie oft beim Original zu sehen ist, also auch selber gebaut.

Meine Leidenschaft hat sich in den letzten Jahren mehr zur Lackierung und Alterung eines Modells verlagert, und so kam auch dieses Modell nicht „ungeschoren" davon.

U-Boot Klasse 212A

Lackiert wurde das ganze Boot mit den Farben von Gunze in mehreren Abstufungen. Das Original scheint bei jeder Wetterlage die Farbe zu wechseln, bei Sonnenschein geht es mehr ins Braune, bei Regen sieht sie fast schwarz aus. Gunze hat ein sehr schönes passendes Schwarzbraun mit der Nummer H462 im Angebot. Da kann man dieses leidige Mischen der Revellfarben komplett vergessen. Auch trocknen Gunzefarben schön seidenmatt auf.

U-Boot Klasse 212A

Aufgrund der Tatsache, dass die alten großen Turmnummern leicht aufgeklärt werden konnten, ja selbst bei Unterwasserfahrt, hat die deutsche Marine entschieden, die Turmnummern jetzt unter dem Tiefenruder zu platzieren, einhergehend mit der Änderung der Farbe von Weiß zu Hellgrau. Leider hat Revell nur die alten Ausführungen, aber man kann für 4,95 bei E-bay die aktuellen Decals bei BWorks nachbestellen.

U-Boot Klasse 212A

Bei diesem Modell habe ich zum ersten Mal eine von mir selbst entwickelte Veralterungstechnik angewandt. Und zwar nenne ich sie WEJO-Verdunstungstechnik.

Nachdem alles lackiert und mit Decals versehen war, versiegelte ich das ganze Boot mit seidenmattem Klarlack. Nun kam das Boot in einem mit Wasser gefüllten Blumenkasten, und zwar so, dass ich exakt die genaue Wasserlinie des Bootes austarierte.

U-Boot Klasse 212A

Danach wurde das Wasser mit normaler Schultusche und Acrylfarben in einer grau-braunen Brühe „verschmutzt". Das Boot blieb nun drei Wochen in diesem „Schwimmdock" .In dieser Zeit verdunstete das Wasser allmählich und es setzte sich ein dunkler dreckiger Belag am Bootskörper ab, genauso als wenn man ein Originalboot nach langer Einsatzzeit aus dem Wasser hievt.

Ich war total begeistert über das Ergebnis, weil teilweise der Anstrich noch durch den Belag hindurchschien. Genauso stellte ich mir das vor. Und ich werde diese neue Technik auch bei meinem nächsten Projekt eines U-Bootes des WK II Typs XXI anwenden.

U-Boot Klasse 212A

Nachdem alles getrocknet war, habe ich noch unterhalb der Wasserlinie mit MIG effects Slimy Green light und Slimy Green dark den Algenbewuchs nachempfunden.

Für die Fotos bin ich in den Oldenburger Hafen gefahren, habe extra passendes Wetter abgewartet, denn leicht bedecktes Wetter passt besser, als strahlender Sonnenschein. Wie man auf den Bildern sehen kann, wurde bei einer vorherigen Überholung das linke Mittelteil des Unterwasserschiffs ausgewechselt, deswegen erscheint es dunkler, als der Rest des Bootes.

U-Boot Klasse 212A

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U-Boot Klasse 212A

 

Werner Jonczyk

Publiziert am 05. Oktober 2017

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