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Airbus A318-112

Tyrolean Jet Services

von Johannes Wipauer (1:144 Eastern Express)

Airbus A318-112

Zum Vorbild

Der A318 ist derzeit das kleinste Modell der Airbus-Modellpalette. In der Kitvorstellung auf MV habe ich Einiges zu diesem Typ geschrieben, hier will ich nur auf das spezielle Vorbild meines Modells eingehen: Tyrolean Jet Services ist ein österreichisches Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Innsbruck, wurde 1978 gegründet und hat gemeinsame Wurzeln mit Tyrolean Airways. Seit jene aber zu Austrian Airlines gehören, fokussiert sich TJS, wie sie sich abgekürzt nennen, auf den Geschäftsreiseverkehr und versteht sich als „Flugbereitschaft des Alleineigentümers – der Firma Swarovski“ (Zitat Wikipedia), aber auch andere Charterkunden werden nach Möglichkeit mit den derzeit sieben Flugzeugen bedient. Der A318 wurde mittlerweile durch zwei A319 ersetzt, die übrigen Maschinen sind kleinere Business-Jets.

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Airbus A318-112

 

Mein Modell

OE-LUX, eigentlich ein „A318-112 CJ Elite“, wurde von 2011 bis Ende 2016 von TJS betrieben, nette Vorbildfotos gibt es hier, auch von innen.

Eigentlich wollte ich diesen Bausatz gar nicht kaufen, weil er in manchen Modellbauforen sehr schlechte Nachrede hat. Aber meine Bezugsquelle für Eastern Express-Modelle, Mikhail in Moskau, hat mir irrtümlich den Mexicana-Airbus statt der Austrian-MD87 geschickt. Nachdem mir die Abkleberei nach Schablone in der Bauanleitung nicht gefallen hat, und ohnehin sehr viele A318 nicht im Liniendienst, sondern als private Firmenflugzeuge verwendet werden, fiel meine Wahl auf die OE-LUX. Nach den vielen sehr guten Vorbildfotos im Netz konnte ich die eher schlichten Decals selbst herstellen, die Fenster und Stencils nahm ich aus dem Bausatz, einiges auch aus der Restekiste.

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Airbus A318-112

 

Der A318 ist einer von den nicht so guten Eastern Express-Bausätzen, um es politisch korrekt zu formulieren. Die o.a. Foren haben recht: wenn man anspruchsvoll ist, hat man mindestens so viel Arbeit wie beim Umbau des Revell-319ers. Speziell der Zusammenbau der Tragflächen und ihr Anbau an den Rumpf verlangt viel Geduld und Spachtelmasse. Und es fehlen sämtliche Antennen, Sonden, die typischen Beulen an der Rumpfoberseite, die kleinen Leitbleche an den Triebwerken, und, und…

Hier konnte ich wieder die PE-Teile vom IPMS verwenden, der Rest wurde aus diversen Kunststoffabfällen nachgebildet bzw. weggelassen. Gut getroffen hat EE die typische, höhere Finne des Seitenleitwerks, hier Vergleich mit Revell-A319 „Austrian“. Ich hoffe, es gefällt trotzdem!

Johannes Wipauer

Publiziert am 07. Oktober 2017

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