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AT-T

Artilleriyskiy Tyagach Tyazholiy

von Michael Franz (1:35 Trumpeter)

AT-T

Sowohl die Antriebseinheit als auch das komplette Fahrgestell wurde vom Kampfpanzer T-54 übernommen, wobei die Wanne jedoch um 180° gedreht wurde. Der komplette Motor, Kupplung, Getriebe und das Lenkgetriebe befanden sich nunmehr an der Vorderseite des Fahrzeugs, die Leiträder am Heck. Die Fahrerkabine befand sich im vorderen Bereich des Fahrzeugs und bot Platz für den Fahrer sowie drei weitere Besatzungsmitglieder. Hierfür wurde das Fahrerhaus des ZIS-150 bzw. ZIL-164 genutzt, jedoch im mittleren Bereich verbreitert. Während sich der Motor im unteren Bereich der Wanne, unter dem Fahrerhaus, befindet, finden sich unter der ursprünglichen Motorhaube die Kühlanlage sowie der Luftfilter und weitere Nebenaggregate angeordnet. Der 12-Zylinder Dieselmotor W401 ist leistungsreduziert und leistet 415 PS sowie eine maximale Geschwindigkeit von 35,5km/h bei einer Reichweite von 1.100 Kilometern auf befestigter Straße. Am Heck des Fahrzeugs befindet sich eine Pritsche aus Metall, die eine Tragfähigkeit von weiteren 5.000 Kg besitzt und Platz für 16 Mann bietet.

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Neben der Transportversion basieren auf dem AT-T auch die Pioniermaschine BAT/BAT-M und MDK sowie der Grabenbagger BTM. Für die Funkmessstation 1S12 wurde das Fahrwerk um eine weitere Laufrolle ergänzt. Aktuell befinden sich noch immer einige Fahrzeuge dieses Typs im Einsatz bei den Streitkräften Russlands sowie eine Vielzahl der Fahrzeuge in ziviler Verwendung, unter anderem auch mit diversen Um- und Anbauten in der Antarktis.

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Das Modell wird nach Plan zusammengesetzt, wobei der dem Bausatz beiliegende Motor nicht eingebaut wird - hiervon ist, bei verschlossener Motorabdeckung, später nichts mehr zu sehen. Wanne mit Laufwerk und Aufbau bleiben zunächst getrennt, um eine bessere Lackierung und Verschmutzung durchführen zu können. Die Bausatzketten werden ersetzt durch Metallketten von MasterClub, die das hervorragende Modell weiter aufwerten.

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Die Fenster werden mit selbst erstellten Masken abgedeckt, bevor dann die Lackierung mit einer dunkelgrünen Grundierung (Sowjet Green) beginnt, worauf Chipping Medium aufgetragen wird. Ein kräftiges Orange von Vallejo findet dann für die eigentliche Lackierung Anwendung und wird stark verdünnt lackiert, bevor dann Kratzer und Lackschäden mit Wasser und einem Zahnstocher aufgebracht werden. Die Decals stammen aus der Restekiste und werden dann mit Mattlack versiegelt. Mehrere Washings, Pigmente und Grafitstifte sorgen für den finalen Look des Fahrzeugs, das dann seinen Platz auf einer kleinen, schlammigen Vignette findet.

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Michael Franz,
www.world-in-scale.de

Publiziert am 08. November 2017

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