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U-Boot Typ XXIII

von Thorsten Wieking (1:144 ICM)

U-Boot Typ XXIII

Knappe 80 Minuten nahm der Rohbau des Typ XXIII von ICM Anspruch, dann stand eines der ersten U-Boote der jungen Bundesmarine im Maßstab 1:144 vor mir. Sämtliche Antennen, die Fahnenstangen, das Periskop und der Schnorchel waren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht installiert.

Jedes Schiff beginnt mit der Kiellegung und jeder Bausatz (meist) mit den Rumpfhälften. Diese besitzen im vorliegenden Fall übrigens keine Montagezapfen, obwohl der Bausatz nicht in die Kategorie 'Short-Run' gehört. Wenn man die zwei Rumpfhälften auf einer ebenen Fläche ausrichtet, stellt dies allerdings keine Hürde dar.

U-Boot Typ XXIII

Vorher wird der Turmboden in den Rumpf eingepaßt, hier erweist sich der relativ weiche Kunststoff als vorteilhaft. Gerade im Bereich des Periskops ist etwas Spachtel- und Schleifarbeit notwendig, um eine saubere Passung zu gewährleisten. Nur die Montage der Fahnenstangen führte bei mir zu einem Fragezeichen, da die genaue Art der Anbringung leider nicht aus dem Bauplan hervorging. Hier ist es von Vorteil, wenn man über entsprechendes Referenzmaterial verfügt. Das unten erwähnte Buch stand mir leider erst nach Fertigstellung dieses Modells zur Verfügung.

Nachdem sämtliche Montagetätigkeiten erledigt waren, erfolgte eine Lackierung mittels Tamiyafarben. Nach Augenmaß entschied ich mich für die Farbtöne XF-66 Light Grey und XF-63 German Grey. Auf einer Schicht Future wurden die Decals aufgebracht und ein Washing mit Pastellkreide durchgeführt. Abschließend wurde das Modell noch mit einer Schicht Vallejo Model Air Matte Varnish 'mattiert'.

U-Boot Typ XXIII

U-Boot Typ XXIII

U-Boot Typ XXIII

U-Boot Typ XXIII

U-Boot Typ XXIII

U-Boot Typ XXIII

Der Bau ging relativ problemfrei über die Bühne und hat mir Spaß gemacht. Die Typ XXIII U-Boote wurden während ihrer Dienstzeit in der Bundesmarine einige Male umgebaut, zuletzt wurde der Rumpf verlängert und der Turm neu verkleidet. Mit zwei Bausätzen und etwas Spachtelmasse dürfte man diesen Umbau relativ einfach bewältigen können.

Referenzmaterial

Vom Original zum Modell - Uboottyp XXIII Bernard & Graefe Verlag

Thorsten Wieking

Publiziert am 13. November 2005

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