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PzKpfw. VI Tiger Ausf. E

von Andreas Koziol (1:35 Italeri)

PzKpfw. VI Tiger Ausf. E

Dies ist nun mein drittes und bis dato auch aufwändigstes Modell gewesen, mit insgesamt 40 Arbeitsstunden über 24 Tage verteilt und mit vielen Sachen, die ich das erste Mal ausprobiert habe. An manchen Dingen bin ich echt ein wenig verzweifelt bzw. ist es ganz anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe.

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Damit andere Anfänger nicht die gleichen Fehler machen wie ich, hier wieder ein kleines Resümee. Als erstes etwas zum Bausatz selber: es ist ein alter Bausatz von Italeri, der für 15 EUR im Angebot war. Die Bauanleitung war fehlerfrei! Ich hatte zwei Bauteile dabei, die zu klein waren - entweder war das ein Fehler oder ich einfach nur zu doof. Ich konnte sie aber durch Ätzteile ersetzen. Ansonsten sei nur noch zu erwähnen, dass man bei kleineren Bauteilen etwas suchen muss, weil die Nummerierung kreuz und quer ohne System über den Spritzling verteilt ist. Unterm Strich aber ist es ein guter Bausatz!

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Die Ätzteile: ich habe mir das erste Mal welche dazu gekauft und es war wahrscheinlich zunächst auch das letzte Mal. Zukünftig will ich nur große Ätzteile wie Lüftergitter verwenden. Die Kleinteile waren mir einfach zu aufwendig, zu fieselig und nur mit Sekundenkleber anbringbar. Die Geduld bzw. Erfahrung dafür fehlt mir dann doch noch.

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Die Kette: jetzt kommt mein Drache - die Kette in Einzelteilen - wirklich der Horror pur! Das hat mir absolut null Spaß gemacht, sie anzubauen. Dazu kommt, das ich nach eigentlich fast jedem Teil erstmal warten musste, bis der Kleber ganz fest war, damit es nicht wieder abfallen konnte, bevor die nächsten Teile dran kamen. So hat sich das alles über Tage hingezogen. Leider erst im Nachhinein habe ich dann dank YouTube herausgefunden, wie man es mit einem Klebeband und langsam trocknendem Kleber doch recht einfach bewerkstelligt bekommt.

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Fehler: spontan fallen mir nur die Luftblasen bei den Decals ein. Ansonsten habe ich eh wieder ein paar Sachen weggelassen und manches anders angebracht als vorgesehen. Zwei Teile sind auch mal wieder vom Tisch und in den unendlichen Weiten des Raumes verschwunden.

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Die Airbrush: Ich habe mir dann selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht und mir eine Airbrush gegönnt. Ich war zu Beginn etwas skeptisch, ob sich diese Investition gelohnt hat und ich kann jetzt sagen: auf jeden Fall. Am Anfang habe ich einige Zeit gebraucht, um den Umgang damit lernen (Abkleben, Reinigen, Anwenden), aber wenn man einmal den Dreh raus hat, geht alles recht schnell von der Hand und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Lackierung schaut deutlich besser aus und man hat noch etwas mehr künstlerische Freiheiten dadurch. Die Feinarbeiten und Details werden dann am Ende ja eh wie gehabt mit dem Pinsel aufgebracht.

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Trotz all diesen kleinen und großen Problemchen bin ich am Ende noch halbwegs zufrieden mit dem Ergebnis.

Andreas Koziol

Publiziert am 22. Februar 2019

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