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McDonnell Douglas F/A-18D Hornet

Aggressor - What If Maskerade

von Georgios Efthymiadis (1:144 Revell)

McDonnell Douglas F/A-18D Hornet

Hallo liebe Modellbaugemeinde, heute möchte ich euch gerne mal was anderes zeigen, und zwar ein so genanntes „What If" (Was wäre wenn) Projekt präsentieren. Das Ganze entstand just for fun. Wobei das Wort Spaß auch etwas ironisch gemeint ist.

Zu Beginn hatte ich (wie so oft) etwas ganz anderes mit dieser F-18 vor, und da es nicht möglich war, entschloss ich kurzerhand was Eigensinniges zu gestalten. Einfach sollte es jedoch nicht werden, was Außergewöhnliches musste es sein! Vor allem bei der Gestaltung und bei der Farbgebung machte ich mir einige Gedanken.

McDonnell Douglas F/A-18D Hornet

Nennt mich extrem phantastisch oder evtl. masochistisch, denn während dieses Baus fragte ich mich mehrmals, ob ich mich selbst schon mal in eine Psychiatrie einweisen sollte. Naja ega, Hauptsache ihr kommt vorbei und bringt mir Modelle mit:o)

Der Bausatz von Revell entpuppt sich als eine arbeitsfreudige Angelegenheit und es bedarf nur an ein paar Stellen etwas mehr an Aufmerksamkeit. Hier einige kleine Tipps für die Modellbauer, die noch vorhaben, das kleine Modell zu bauen, das gilt übrigens auch für die C Variante, da quasi beide Modellbauformen von Revell gleich sind.

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Beim unteren Rumpf sollte man schon einen kleinen Bauabschnitt laut Bauvorlage überspringen und die Lufteinlauflippen und die dazugehörige Verdeckung ordentlich anpassen und verkleben, bevor die beiden Rumpfhälften miteinander verschmolzen werden. Die beiden vorgetäuschten Löcher für die Aufnahme des zentralen Zusatztanks sind ebenfalls etwas zu weit vorne und müssen um 1,5mm nach hinten versetz werden, sonst trifft später der Zusatztank die vordere Radabdeckung.

Leider besitzen die Räder keinen vernünftigen Felgenrand und somit erschwert sich die feine Lackierung im diesem Bereich. Abhilfe schafft eher eine kleine Maskierung, die mit einem Rundlocheisen ausgestanzt wird. Dass die Radom-Nase nicht so 100%ig an den Rumpf passt ist eine weitere kleine Macke, und ohne Schleifarbeit kommt man nicht darüber hinweg. Ebenfalls befinden sich auch die so genannten Hollows (Niedrigvolt-Beleuchtung) als vertiefte Gravuren seltsamerweise auch auf beiden Innenseiten der Seitenleitwerke, was, wenn man dies genau unter der Lupe nimmt, fehlerhaft ist. Diese Kleinigkeiten sind jedoch vom Modellbauer leicht zu bewältigen, so dass das Modell insgesamt mit empfehlenswert beurteilt werden kann.

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Die von mir so bezeichnete Maskerade ist auch eine, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie viele Stunden ich damit verbracht habe sollte ich hier an dieser Stelle lieber nicht nennen... Aber eins kann ich euch sagen: Nie wieder! Oder vielleicht doch? Wer weiß. Aber dann nur in einem größeren Maßstab, ich hab´s allerdings erst mal mit einem kleinen versucht.

Digital-Tarnschemen sind voll im Trend, und auf einigen Maschinen sehen diese sehr beeindruckend aus. Das, was uns davon abhält derartiges zu erschaffen, ist die aufwendige Maskierung. Man braucht starke Nerven und muss vor allem viele Pausen einlegen, sonst wird das nichts.

McDonnell Douglas F/A-18D Hornet

Bei manchen dieser Schemen sind sogar gleich vier Farben auszumachen, so z.B. bei der Jubiläumsmaschine einer F-18 Super Hornet zum 100 jährigen Bestehen der US Navy Fliegerei. Bei mir sind es lediglich drei Farben, und die wurden etappenweise mit der Maskierung angebracht. Achtet aber bitte darauf, dass ihr einen feinen Farbauftrag aufbring,t und dass die Masken auch richtig haften. Dann dürfte eure lange und nervenzerreißende Arbeit belohnt werden.

Ich hoffe, dass die Maskerade bei euch die eine oder andere Idee herbeigerufen hat, und dass die Gestaltung der F-18 euch gefällt. Viel Spaß euch allen weiterhin mit Basteln!

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Georgios Efthymiadis

Publiziert am 08. März 2011

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