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PZL P.24c

von Jaroslaw Kierat (1:48 Mirage Hobby)

PZL P.24c

Die P.24 ist die Exportversion der bekannten polnischen Jäger mit Möwenflügel. Im Gegensatz zu den in Polen eingesetzten, verwandten P.11, die einen englischen Motor hatten, waren die P.24 mit französischen Gnome-Rhône-Motoren ausgestattet. Weitere Unterschiede sind kleine Änderungen im Rumpf, bessere Bewaffnung, Radverkleidungen, sowie eine (meist) geschlossene Haube.

Kurz vor dem zweiten Weltkrieg hat Polen dieses Muster an eine Reihe von Ländern exportiert, oder Lizenzen vergeben. Diese Länder waren: Rumänien, Griechenland, Bulgarien und die Türkei, was dieses Muster wahrscheinlich zu der im Ausland am besten bekannten Version machte. Das Modell stellt ein Flugzeug aus dem ersten Lieferlos von fünf Maschinen dar, welche in Polen 1936 für die Türkischen Luftstreitkräfte gebaut wurde

PZL P.24c

Der Bausatz stammt von der polnischen Firma Mirage-Hobby, und ist im Maßstab 1:48. Er gehört zu einer Reihe liebevoll aufgemachter P.24 Modelle, die in Bemalung verschiedener Lizenznehmer ausgeführt wurden. Soweit ich weiß, sind von diesem Bausatz nur noch Restbestände auf dem Markt.

PZL P.24c

In der etwas lapprigen Schachtel finden sich drei Gussäste, einige Resinteile und ein kleiner Ätzteilbogen. Die Ätzteile machen sich im Cockpit gut, und die Wellblech-Oberfläche des Modells ist trotz der für Mirage-Hobby berüchtigten Orangenhaut gar nicht schlecht.

PZL P.24c

Die Abziehbilder sind dick und robust, und reagieren nicht besonders gut auf Weichmacher. Das ist aufgrund der gewellten Oberfläche problematisch. Zwischendurch habe ich die Aufkleber beim Maskieren zerstört - die Haftung auf Alclad war nicht besonders gut. Letzten Endes habe ich sie aufgesprüht.

PZL P.24c

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Das Modell ist praktisch "out-of-the-box" gebaut, mit nur einigen hinzugefügten Details, wie Positionslichter,oder Röhrchen für die MGs. Größte Probleme bereitete die Anpassung der Resin-Abgaskrümmer, welche praktisch komplett neu aufgebaut werden mussten. Die Kanzel selbst passte auch nicht besonders gut und war entgegen der Originalbilder komplett geschlossen, so dass ein Teil herausgesägt werden musste. Netterweise waren die Masken zum Ansprühen der Haube im Bausatz dabei.

PZL P.24c

Der ganze Bausatz wurde zunächst mit Mr. Surfacer grundiert, danach mit Alclad Black gloss primer (schwarze Glanzgrundierung) aufbereitet, und zum Schluß mit Alclad II lackiert. Das Modell ist nicht gealtert, weil es den fabrikneuen Zustand repräsentieren soll.

Dieser Bausatz hat mich motiviert, weil das Muster etwas abseits der häufig gesehenen Typen liegt - und ein klassischer Vertreter der goldenen Ära der Luftfahrt ist - wo meiner Ansicht nach mit die interessantesten Designs erzeugt wurden.

PZL P.24c

Obwohl es von diesem Flugzeug auch sehr interessante Varianten in bulgarischer, rumänischer und griechischer Bemalung gibt, habe ich mich für die silberne entschieden, da sie meiner Ansicht nach am besten die eleganten Formen der Maschine hervorbringt. Und die intensiv-roten Markierungen bringen dem ganzen etwas Leben.

 

Jaroslaw Kierat www.kierat.de

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Jaroslaw Kierat,
www.kierat.de

Publiziert am 12. Dezember 2009

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