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Supermarine Spitfire Mk.IXc

von Stefan Zimmermann (1:32 Revell)

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Das neueste Produkt meiner Polystyrolschmiede ist Revells neue Spitfire im King Kong-Maßstab 1:32. Zum Bausatz kann ich nur sagen, er lässt sich super bauen und ist sehr schön detailliert.

Alleine das Cockpit ist schon ein Bausatz für sich und benötigt, meiner Meinung nach, selbst im offenen Zustand kaum Zurüstteile. Aber da entscheidet natürlich auch der persönliche Gusto. Da ich das Cockpit im geschossenen Zustand gebaut habe, gab es lediglich selbst angefertigtes Gurtzeug aus Malerkrepp.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Allerdings hat der Bausatz auch zwei kleine Haken: die Läufe der Kanonen sehen etwas unförmig aus, so dass ich sie durch Kanonenläufe von Quickboost ersetzt habe. Ebenso sind die Fahrwerksbeulen auf den beiden Tragflächenoberseiten nicht korrekt. Meinem Wissen nach gab es diese bei Einsatzmaschinen während des 2. Weltkrieges nicht. Aber die Beulen lassen sich ohne Probleme abschleifen. Natürlich muss man an den betreffenden Stellen dann die Oberfläche neu gravieren - ist aber kein Hexenwerk.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Lackiert wurde mit Farben von Vallejo Model Air, Revell und Gunze. Die Lackabplatzer habe ich per Auftupfen von Silberfarbe mittels eines Schwammstückchens erstellt. Die Alterung erfolgte nach altbekanntem Rezept: erst ein komplettes "Washing" mit verdünnter Ölfarbe, dann Akzente wie Kordithspuren, Abgasfahne etc. mit verschiedenen Pastellkreidetönen aufgebracht. Die Endversiegelung erfolgte mit mattem Klarlack von Vallejo. Der Antennendraht besteht aus dehnbarem Garn.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Die Decals stammen von Eagle Cals. Der Bausatz selbst beinhaltet Decals für britische und niederländische Spits.

Zur Abrundung des Gesamteindrucks hat meine Spitfire einige Figuren als Beigabe erhalten. Der Pilot stammt von Aires, die beiden Mechaniker von CMK und der Jeep nebst Fahrer kommt aus dem Hause Italeri.

Lackiert mit Farben von Revell. Alterung per Ölfarbenwashing und Pastellkreide. Der Jeep wurde zunächst in Olive Drab lackiert und dann, nach dem Washing, mit stark verdünnter Sandfarbe übernebelt.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Das Display besteht aus einer drehbaren Sevierplatte aus Holz von IKEA. Hier wurde per Moltofill-Sand-Mischung ein Wüstenboden aufgetragen und mit verschiedenen Farbtönen lackiert. Das Streugras stammt aus dem Modelleisenbahnsektor und wurde mit Hilfe von Weißleim fixiert.

Mein Modell stellt die "Doris June II" dar. Geflogen von Leutnant Leonhard Helton, 4th FS / 52nd FG, Tunesien im Juni 1943.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Persönliches Fazit: Der neue Spitfire-Bausatz von Revell bietet Bastelspaß pur, trotz der zwei o.g. Haken.

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Supermarine Spitfire Mk.IXc

Stefan Zimmermann,
www.zimmosflugwelten.de

Publiziert am 21. Juli 2017

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