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Martin B-26B Marauder

von Guido Wille (1:48 Revell)

Martin B-26B Marauder

Endlich, nach sechs Monaten Bauzeit, ist meine Martin B-26B in 1:48 fertig gestellt. Dieser zweimotorige Bomber gehört für mich mit zu den "formschönsten" Flugzeugen in dieser Klasse.

Der Bausatz von Revell ist schon einige Jahre älter - daher habe ich in günstig erwerben können. Aufgrund der Größe des Modells entschied ich mich dazu, das komplette Modell neu zu gravieren (war mein erster Versuch - gut, ein paar Gravuren sind ein wenig "wackelig" geworden - fällt aber im lackierten Zustand kaum auf). Ich habe den Bausatz "out of the Box" gebaut, lediglich die komplette Abwehr-und Angriffsbewaffnung habe ich durch Kanülen und Kupferröhrchen ersetzt (das waren immerhin zwölf MGs) und die Motoren habe ich mit Kupferdraht ein wenig aufgewertet. 

Martin B-26B Marauder

Der Zusammenbau der Inneneinrichtung lief problemlos. Alles passte super. Doch dann gingen die "Probleme" los. Die Bug- und Heckkanzel passten überhaupt nicht, ganz zu schweigen von den mehrere Millimeter breiten Spalten bei den Flügel-Rumpfübergängen. Das habe ich aber mit sehr viel Spachteln und noch mehr Schleifen hin bekommen. Das erinnerte mich doch stark an die alten "NOVO-Bausätze" aus russischer Produktion, die ich in meiner Jugend und Kindheit vorwiegend gebaut habe. Die einzigen "westlichen" Modellflugzeuge, die man damals (neue Bundesländer) mit viel Beziehungen bekommen hat.

Martin B-26B Marauder

Lackiert wurde das Modell mit Revell Aqua Color Farben, die ich fast ausschließlich benutze, da sie komplett geruchsneutral sind. Ich entschied mich für die "Idiot's Dellight" der 391st Bomber Group, 575th Bomber Spuadron, stationiert in Matching, England, 1944. Aufgrund der vielen Einsätze die die Maschine flog, entschied ich mich, sie etwas stärker zu altern - mit Kohle, Wasserfarben und ein wenig Trockenmalen.

Nachdem ich das Modell fertig gestellt hatte, stellte ich mit Erschrecken fest, dass trotz meines, wie ich dachte, übermäßigen Einsatzes von Angelblei die Maschine komplett hecklastig war. Zum Glück lag dem Bausatz eine Einstiegsleiter bei, die ich als "Hecksporn" benutzen konnte - gerettet.

Im Großen und Ganzen bin ich doch wirklich zufrieden mit dem Ergebnis.

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Martin B-26B Marauder

 

Guido Wille

Publiziert am 24. Juni 2010

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