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PzKpfw. III Ausf. L

von Sven Boden (1:35 Tamiya)

PzKpfw. III Ausf. L

Das Original

Der Panzerkampfwagen III (auch PzKpfw III oder Panzer III) war ein mittlerer deutscher Panzer des Zweiten Weltkriegs. Als Standardmodell für die künftigen Panzerdivisionen vorgesehen, war er mit einer panzerbrechenden Kanone für die Panzerbekämpfung ausgerüstet, während der bauähnliche Panzer VI als Unterstützungsfahrzeug dienen sollte. Der von Daimler Benz entwickelte Panzer III, der in den Jahren 1941 und 1942 der wichtigste deutsche Panzerkampfwagen war, bewährte sich in der ersten Kriegshälfte gut, danach nahm jedoch mit dem Erscheinen leistungsfähigerer gegnerischer Panzer sein Kampfwert aufgrund der eingeschränkten Ausbaufähigkeit schnell ab. Von 1936 bis 1943 wurden 5.700 Exemplare hergestellt, wobei das Fahrgestell als Grundlage für das wesentlich erfolgreichere Sturmgeschütz III bis zum Kriegsende produziert wurde.

PzKpfw. III Ausf. L

Mitte 1942 begann die Auslieferung der bis Ende 1942 gebauten „Ausführung L", von der 650 Stück die Werkshallen verließen. Diese Baureihe besaß serienmäßig die lange 5-cm-Kanone. Für diese gab es jetzt nur noch 78 Schuss, dafür wurde die MG-Munition von 2.000 Schuss auf fast 5.000 Schuss mehr als verdoppelt. Die Panzerung der Turmfront wurde auf 57 mm verstärkt. Zum Zwecke der weiteren Verstärkung wurde eine 20 mm starke Abstandspanzerung an der Wannenfront und an der Geschützblende angebracht, so dass die Turmfront jetzt fast 80 mm stark war. Die seitlich an der Wanne angebrachten Notausstiege fielen teilweise weg. Bei einigen wenigen Modellen wurde versuchsweise eine 5-cm-Kanone mit konischem Rohr eingebaut. Aufgrund des hohen Rohrverschleißes kam es aber nicht zur weiteren Verwendung dieser durchschlagskräftigen Waffe.

Quelle: Wikipedia

PzKpfw. III Ausf. L

Das Modell

Der Bausatz 35215 von Tamiya überzeugt durch seine sehr gute Passgenauigkeit und Detaillierung auf ganzer Linie. Der Bau verlief völlig ohne Probleme und hat wirklich Spaß gemacht.

Es liegen Decals für mehrere Versionen bei. Ich entschied mich für den Panzer Nr. 133 sPzAbt 502, Russland 1942, bei dem die Lackierung eine kleine Herausforderung darstellt.

Die Farben stammen von Revell, Gunze und Vallejo, welche mit der Airbrush aufgetragen wurden.

Bei der Alterung begann ich nach der ersten Lackschicht mit einem Schwamm flüssige Maske an verschiedenen Stellen aufzutupfen, und nach der fertigen Lackierung wieder zu entfernen. Mit dieser Technik erhält man sehr schöne Farbabplatzer.

Nach den Decals und einer Schicht Klarlack erfolgte ein Washing mit verdünnter Ölfarbe.

Regenspuren und Rostläufer erfolgten mit Produkten von AK Interactive. Danach wurden mit Pigmenten noch Schlamm, Staub und Ruß am Modell angebracht und zum Schluss mit einer Schicht mattem Klarlack von Vallejo versiegelt.

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Die Vitrine

Die kleine Vitrine stammt von Trumpeter. Auf ihr habe ich mit Modelliermasse ein Gelände aufgebracht, danach kleine Steine und Sand verteilt und bemalt.

Der Baum stammt aus der Decokiste meiner Freundin, die ich dafür einmal plündern musste. Daran habe ich Eichenblätter von Plus Model angebracht und noch Streugras und Grasbüschel von Fredericus Rex auf dem Gelände verteilt.

Als Letztes noch ein paar Pigmente für die Darstellung von Staub und Dreck. FERTIG!

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder und bis zum nächsten Mal!

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Sven Boden

Publiziert am 11. Dezember 2013

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