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Französischer Dragoner 1812

von Walter Gagawczuk (54mm Andrea Miniatures)

Französischer Dragoner 1812

Napoleons Russlandfeldzug 1812 endete in einer der größten militärischen Katastrophen der Geschichte. Von den ursprünglich 610.000 Soldaten der Grande Armée, darunter neben Franzosen u.a. viele Italiener, Deutsche, Niederländer, Belgier, Kroaten und Polen, erreichte nur ein Teil wieder ihre Heimat. Wie viele dies waren ist nicht klar, die Zahlen variieren zwischen 23.000 und 81.000.

Französischer Dragoner 1812

Der Rückzug muss apokalyptisch gewesen sein. Da man keine Zelte mit sich führte, mussten die Soldaten bei tiefsten winterlichen Temperaturen im Freien biwakieren. Viele erfroren. Verwundete ließ man häufig zurück. Nachzügler wurden durch verfolgende russische Kosaken getötet. Gefangene haben bedingt durch Unterernährung, Kälte und Krankheiten auf beiden Seiten nur selten überlebt.

Französischer Dragoner 1812

Das Modell zeigt einen französischen Dragoner auf dem Rückzug. Der Schneematsch zu seinen Füßen ist Teil des Bausatzes.

Französischer Dragoner 1812

Zum Einsatz kamen Acrylfarben, Alclad (Helm) und Ölfarben. Um die Basis mit zusätzlichem Schnee anzureichern und auch an der Figur ein wenig Schnee anzubringen habe ich sowohl mit einer Mischung aus Salz, Wasser und Weißleim als auch mit einer Mischung aus Natriumhydrogenkarbonat (Speisesoda), Wasser und Weißleim experimentiert. Beides eignet sich gut. Letzteres eine Spur besser.

Französischer Dragoner 1812

Der Bausatz kann besonders Modellbauern empfohlen werden, die Spaß daran haben Dreck, Schlamm, Matsch, Verwitterung u.ä. darzustellen.

Französischer Dragoner 1812

Walter Gagawczuk

Publiziert am 25. April 2015

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