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de Havilland Mosquito FB Mk.VI

Motorwechsel

von Mike Garamond (1:48 Tamiya)

de Havilland Mosquito FB Mk.VI

Die dargestellte Szene zeigt einen Motorwechsel bei der Mosquito FB VI, Kennung HJ719/TH-U, der No.418 Squadron der RCAF. Der Pilot war Lt. James "Lou" Luma, der Navigator F/O Colin Finlayson. Zeitpunkt ist etwa April 1944. Stationiert war die Einheit zu dieser Zeit in Holmsley South. Die Einheit hatte schöne Nose-Arts an den Maschinen (hier Moonbeam Mc Swine) und in der Regel die kanadische Flagge auf der Einstiegstür. Die TH-U war eine der wenigen Mossies dieser Einheit mit schwarzer Unterseite. Ich plante das Diorama zuerst mit zwei Spitfires zu bauen – der Kran (und den wollte ich unbedingt integrieren) "erschlug" aber optisch das filigrane Maschinchen. Die Mosquito passt m. E. wunderbar dazu.

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Die Mosquito von Tamiya bekam ein Cockpit- und Motorenset von Aires. Bei letzterem waren zwei Motoren enthalten, so konnte ich einen Abgenutzten beim Ausbau und einen Neuen in Vorbereitung darstellen. Der ausgediente Motor wird an Ketten hängend per Kran aus seiner Halterung gehoben. Zwei Warte sorgen dafür, dass er nicht irgendwo dagegen stößt. Für Servicearbeiten am Motor wurden beim Original die Reifen mit einer Plane abgedeckt – so auch im Modell. Das Brandschott habe ich mit diversen Leitungen und Steuerrohren so authentisch wie möglich nachgebildet. Es war ein ziemliches Spektakel bis die komplexen Elemente der "Ausbauszene" aufeinander abgestimmt waren – die Kranseile straff, die Ketten ohne Durchhang, vier Hände sinnvoll am Motor, vier Füße fest auf Leiter und Tragfläche. Die Decals für die Mossie kamen von Aviaeology (4 Maschinen der 418 Squadron), die MG Rohre wurden durch gedrehte von Masters ersetzt.

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Das Canopy ist ein tiefgezogenes, der Rohrrahmen im inneren wurde aus Draht neu erstellt. Um einen besseren Einblick ins Cockpit zu bekommen wurde das für den Notfall abwerfbare Dachfenster geöffnet. Das Fahrgestell erhielt Reifen von True Details, je Seite einen Bremsschlauch, eine neue Rohrkonstruktion (zum Aufdrücken der Klappen?) und Drahtseile zum Einziehen der Fahrwerkklappen. Die Landeklappen wurden in ausgefahrener Stellung angebaut und die Höhenruder in ausgelenkter Position dargestellt. Lackiert wurde mit Xtracolor Enamelfarben, Microbemalung mit Humbrol/Öl/Graphitstift, dann Glanzlack von Humbrol mit anschließendem Washing mit Ölfarben. Das Finish ist eine Mischung aus Humbrol Seidenglanz und Matt. Zu guter Letzt kamen noch Pigmente und Pastellkreide zum Einsatz.

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Der AEC Coles 6t Kran von Accurate Armour besteht aus Resin und Fotoätzteilen. Ein tolles Modell, allerdings waren die Resinteile recht unsauber und mit viel Grat versehen. Die Fensterscheiben fehlten komplett. Lackiert habe ich ihn mit einer eigenen Mischung Khaki-Green Nr.3 aus Xtracolorfarben. Der Kranführer wurde aus den verschiedensten Figurenteilen zusammengestellt. Zum Abtransport des alten Motors steht ein AEC Matador Truck mit leerem Transportgestell bereit, ebenfalls von Accurate Armour. Er wurde in einem – während des BoB üblichen – Braun lackiert; manche Fahrzeuge behielten diese Lackierung bis Kriegsende. Das Braun wurde generell von Khaki-Green Nr. 3 abgelöst. Das allseits beliebte Blaugrau ist eher für die Zeit vor und nach dem Krieg zu benutzen.

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Die Figuren stammen von ICM und Dartmoor Military. Teils habe ich deutsche Bodencrewfiguren mit englischen Köpfen verbritisiert. ICM schafft es immer wieder schöne stimmige Szenen zu schaffen, wie diese hier mit dem Hund – Dartmoor Military begeistert mit sehr lebendigen Posen.

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Nach einem heftigen Regen (wir sind in England ;)) haben sich Pfützen gebildet. Hier wurde zuerst Plastiksheet auf die Diobasis geklebt und die Erde dann darauf mit Busch Geländemörtel gestaltet (es hält und ist nicht leicht vom Plastik abzukratzen). Danach wurde mit der Airbrush lackiert und das Wasser mit etlichen Lagen glänzendem Klarlack simuliert. Der Übergang zum Beton (mit Weisleim abgezogene Kartonquadrate) wurde farblich fließend angelegt. Der feuchte Eindruck der Erde lässt sich gut mit Humbrol Clear erzeugen. Auf dem Beton sind im Bereich der Fugen noch Wasserpfützen zu sehen. Hierzu wurde erst ein feuchter Bereich mit verdünnter dunker Farbe angelegt und ein kleinerer Bereich darin mit Glanzlack zu stehendem Wasser. Um die ganze Szene geschäftig zu gestalten wurden einige Accessoires wie Leitern, Pressluftflaschen, Ölwagen und Werkzeuge drapiert. Sie wurden mit derselben Sorgfalt wie die Hauptdarsteller behandelt.

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de Havilland Mosquito FB Mk.VI

 

Mike Garamond

Publiziert am 18. Juli 2015

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