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PzKpfw. III Ausf. M

von Christian Bruer (1:35 Revell)

PzKpfw. III Ausf. M

Das Original

Der Pz. III war in den Anfangsjahren des zweiten Weltkrieges der Standardpanzer der deutschen Panzerdivisionen. Im weiteren Kriegsverlauf stellte sich die Bewaffnung mit der kurzen 5 cm Kanone als unzureichend heraus. Bereits 1942 erfolgte die Aufrüstung auf die lange 5 cm Kanone bzw. die kurze 7,5 cm Kanone. Ab 1943 wurde der Pz. III mit den für diese Zeit obligatorischen Schürzen ausgestattet. Bis Ende 1943 stellte der Pz. III nach wie vor einen nicht unerheblichen Teil der Ausstattung deutscher Panzer- und Panzergrenadierdivisionen.

PzKpfw. III Ausf. M

Das Modell

Der vor Jahren von Revell erhältliche Pz. III Ausf. M fristete, zwar zusammengebaut aber unlackiert, sein Dasein auf meinem Dachboden. Nach dem Bau einiger Flugzeuge reizte es mal wieder ein Militärfahrzeug fertig zu stellen. Gerade der Pz. III in der Ausf. M mit Schürzen ist ein Fahrzeug mit recht interessantem Aussehen. Bedingt durch die Schürzen an Turm und Wanne wirkt er recht kompakt und gedrungen. Da wie gesagt der Zusammenbau bereits abgeschlossen war, brauchte ich mich nur der Lackierung und Alterung zu widmen.

PzKpfw. III Ausf. M

Vielleicht noch ein Paar Worte zu dem zurückliegenden Bau. Das Modell ist bis auf Ätzteile von Eduard und Metallketten von Friulmodellismo aus dem Kasten gebaut. Revell hatte seinerzeit die Schürzen für die Wanne in Form von sehr dünnem Klarsichtmaterial beigegeben, was der tatsächlichen Materialstärke in dem Maßstab eher entspricht als die sonst üblichen dicken Plastikplatten. Lediglich die Schürze am Turm wurde von der Innenseite dünner geschliffen. Die Kabel für die Scheinwerfer, die Aufnahmen für die Ketten an der Stirnseite und die Halterung für Gepäck am Heck schlossen den unkomplizierten Bau ab.

PzKpfw. III Ausf. M

So nun aber zur Lackierung. Das Modell wurde mit Humbrolfarben Nr. 83 (Ocker), 86 (Tarngrün) und 160 (Rotbraun) lackiert. Bei meinen Recherchen habe ich kein ansprechendes Fahrzeug gefunden. So habe ich letztendlich ein für die damalige Zeit übliches Tarnmuster aus den o.a. Farbtönen frei aufgetragen. Das fiktive Fahrzeug gehört zum Panzerregiment 27 der 19. Panzerdivision welche das Muster 1943 in Verwendung hatte. Auf Kennzeichnungen und Balkenkreuze habe ich vollständig verzichtet. Die Alterung des Fahrzeuges erfolgte bereits während der Lackierung durch Abschattieren und Aufhellen der jeweiligen Farbe. Damit lässt sich schon eine gewisse Tiefenwirkung erzielen. Die eigentliche Alterung erfolgte mit Acryl- und Ölfarben. Die Farben wurden in einer Brühe bestehend aus einer Mischung aus Braun, Ocker, Schwarz, Prilwasser und einem Fließmittel für Ölfarben angemischt. Diese Brühe läst sich wunderbar mit einem Flachpinsel in die vielen Ecken und Vertiefungen einbringen. Überschüssige Farbe kann dabei nach einer gewissen Trockenzeit mit einem Lappen oder Pinsel entfernt werden.

PzKpfw. III Ausf. M

Die durch Witterung und Einsatz an den waagerechten und senkrechten Flächen auftretenden Schmutzspuren und Kratzern wurden mittels Acrylfarbe und einem feinen Pinsel dargestellt. Die Metallkette wurde mit einer eigens kreierten Mischung aus unterschiedlichen Humbrolfarben lackiert. Die Stege der Ketten erhalten durch Überschleifen mit feinem Schmirgelleinen ihren Abnutzungseffekt. Zum Schluss wurde das Fahrzeug mit allem möglichen Gepäck und einer Figur versehen. Das kleine Display entstand aus einem Bilderrahmen, ein wenig Weisleim und Erde und Gräsern aus dem Garten. Das lange trockene Gras stammt aus dem Modellbahn-Zubehör.

PzKpfw. III Ausf. M

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PzKpfw. III Ausf. M

PzKpfw. III Ausf. M

Christian Bruer

Publiziert am 04. Juni 2005

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