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Lamborghini Huracan

von Michael Franz (1:24 Aoshima)

Lamborghini Huracan

Zum Vorbild

Der Lamborghini Huracán (LP 610-4) ist ein Super-Sportwagen des italienischen Herstellers Automobili Lamborghini. Es handelt sich hierbei um den Nachfolger des Lamborghini Gallardo. Sein offizielles Debüt feierte der Huracán 2014 auf dem Genfer Automobil-Salon. 

Lamborghini Huracan

Gefertigt wird der Sportwagen im Lamborghini-Werk in Sant'Agata Bolognese, die Auslieferung an die Kunden erfolgte am Frühjahr 2014. Wie bei den meisten anderen Modellen der Marke Lamborhini stammt auch der Name Huracán aus der Welt des Stierkampfs. Der Kamfstier Huracán war ein Stier der spanischen Rasse "Conte de la Patilla" und kämpfte 1870 in Alicante, blieb dabei ungeschlagen.

Das Design des Huracán besticht wieder durch schare Kanten und ein extrem aggressives Aussehen, wie auch bereits sämtliche der letzten Serienmodelle der Marke Lamborghini. Verantwortlich für das Design war Filippo Perini von Lamborghinis eigenem Design-Studio "Centro Stile Lamborghini".

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Lamborghini Huracan

 

Der Bausatz

Der japanische Hersteller Aoshima präsentiert, wie auch bereits in den zuvor veröffentlichten Fahrzeugmodellen, mit dem Huracán ein wahres Wunderwerk an Modellbaukunst. Die Detaillierung sucht ihresgleichen, die Passgenauigkeit und die Bausatzplanung ebenso. Weiterhin liegen dem Bausatz bereits ab Werk vier verschiedene Felgentypen (darunter auch farbige Modelle) bei. Für eine weitere Detaillierung sorgt Aoshima's eigener Detailsatz, der neben Fotoätzteilen auch gedrehte Aluminiumendrohre für die Auspuffanlage, Metalltransfer-Details für Schriftzüge, Spiegel und mehr sowie weitere Decals bietet und somit das Modell auf ein sehr hohes Level hebt. Weitere Lamborghini-Modelle von Aoshima sind verfügbar und werden in absehbarer Zeit auch hier noch folgen! 

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Lamborghini Huracan

 

Die Lackierung erfolgt in der original Farbe "Verde Mantis", welche der englische Farbenspezialist Zero Paints in seinem Programm anbietet.

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Lamborghini Huracan

 

Zum Bau

Der Unterboden wird im ersten Schritt um die lenkbare Vorderachse ergänzt. Hieran werden hoch detaillierte Ätzteile ergänzt, die dann nach der Lackierung wieder frei poliert werden. Im hinteren Bereich werden die Kotflügel angebracht, sowie dann auch hier die Achsen, die an dem separat zu bauenden Motor montiert werden. Der Unterboden wird dann in Schwarz matt, der Motor in Aluminium und Schwarz lackiert, wobei dieser ein dezentes Washing erhält, bevor dann die aus Metall bestehenden Schriftzüge aufgebracht werden. Ist der Motor dann fertig, kann dieser sowie die Achsen am Unterboden montiert werden. Es werden dann die Bremsbeläge zunächst weiß grundiert, dann in Grün - "Lamborghini Verde Mantis" - lackiert. Anschließend werden die Bremsscheiben wieder frei poliert und erstrahlen nun in schönem Metall. Es können nun bereits die Räder montiert werden. 

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Die schwarzen Einsätze der Karossiere werden um fotogeätzte Gitter ergänzt, bevor diese dann separat lackiert und nach der Fertigstellung der Karosserie erst montiert werden. An der Karosserie werden dann die Frontschürze sowie die je zweiteiligen Seitenschweller montiert und auch hier Gitter aus Fotoätzteilen ergänzt. Die fertig montierten Einsätze werden dann in matt Schwarz (Lifecolor) lackiert und bis zur späteren Montage beiseite gelegt.

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Vor der Lackierung der Karosserie werden bereits die Frontschürze, Seitenschweller, Außenspiegel und weitere Anbauteile montiert, bevor dann eine erste Grundierung in Hellgrau erfolgt. Diese wird dann, nach dem vollständigen Trocknen, nass verschliffen, um eine einheitliche Oberfläche zu erhalten. Die Karosserie wird dann in Weiß lackiert, welches dann als Basis für die eigentliche Lackierung dient. Auch dieses wird, nach dem Trocknen, nochmals nass glatt geschliffen. Die Karosserie ist nun fertig und vorbereitet für die endgültige Lackierung.

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Zur Lackierung kommen erstmals Farben von Zero Paints zur Verwendung. Hier "Verde Mantis" - die original Lamborghini-Farbe des Huracán. Diese Farben sind bereits lackierfertig vorbereitet und können direkt per Airbrush verwendet werden. Die Lackierung erfolgte in drei dünnen Schichten, wonach die Karosserie dann zur staubfreien Trocknung unter einer Kiste abgedeckt wurde. Nach dem vollständigen Durchtrocknen der Lackierung erfolgt ein Klarlackauftrag. Hierzu kommt Mr. Super Clear von Mr. Hobby (ex Gunze) aus der Spraydose zum Einsatz, welches in zwei dünnen Schichten aufgetragen wird. Auch hier kommt die Karosserie dann zum Trocknen in eine Kiste. Das Ergebnis - hochglänzend und eine wunderschöne, originalgetreue Farbe, die überzeugt! Zu guter Letzt wird dann die Karosserie noch mit dem 3K-Polierset von Gravity Colors poliert, um auch letzte Unebenheiten zu beseitigen und um den Glanz nochmals zu verstärken. Die Lackierung der Karosserie ist dann fertig gestellt und es kann weiter montiert werden.

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Die Scheinwerfer und Rückleuchten werden als nächstes vorbereitet. Die Hauptscheinwerfer bestehen aus mehrteiligen Klar-/Chromteilen, wobei diese zunächst teilweise schwarz lackiert werden müssen. Anschließend werden die Teile zusammengesetzt und in der Karosserie von innen eingebaut. Die Rückleuchten bestehen aus klar rot- und klar orange gespritzten Teilen, welche auf eine chromfarbene Basis montiert und mit einem klaren Bauteil abgeschlossen werden. Der restliche Teil der Rückleuchten wird schwarz lackiert, da dieser später hinter den nun offenen Gittern sichtbar bleibt. Die Rückleuchten werden dann auf dem zuvor fertig gestellten Einsatz am Heck montiert und zusammen mit der Heckschürze selbst an der Karosserie angebracht. Anschließend werden die Scheiben, deren Rahmen zuvor in Mattschwarz von der Innenseite lackiert wurden, eingesetzt und verklebt. Es erfolgt dann die "Hochzeit" von Karosserie und Boden sowie abschließend noch letzte Kleinteile, bevor der Huracán fertig gestellt ist.

Lamborghini Huracan

Michael Franz,
www.world-in-scale.de

Publiziert am 01. März 2017

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