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Airbus A320-232

A6-EJA, Etihad Airways

von Johannes Wipauer (1:144 Revell)

Airbus A320-232

Zum Original

Der Airbus A320 ist in Europa einer der am häufigsten anzutreffenden Airliner. Die Variante -232 ist mit IAE V2500-Triebwerken ausgerüstet, die speziell für die Airbus-Narrowbodies optimiert wurden. IAE ist ein Konsortium bestehend aus Rolls-Royce, Pratt&Whitney (USA), der deutschen MTU, Fiat Avio und einem japanischen Unternehmen, also sehr global aufgestellt. Ob die V2500-Triebwerke besser sind als die alternativen CFM56, darüber findet man im Web sehr unterschiedliche Meinungen, das lässt sich so einfach sicher nicht sagen.

Etihad ist das arabische Wort für Union, die Airline versteht sich auch als nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat ihren Sitz in Abu Dhabi und ist laut Wikipedia vollständig im Besitz der Regierung von Abu Dhabi, also der Herrscherfamilie Al Nahyan. Etihad hat nicht nur Anteile von Air Berlin, sondern auch von Alitalia, Air Serbia und der indischen Jet Airways. Die Flotte von Etihad besteht aus Boeing Dreamlinern, Boeing Triple-Seven, und so ziemlich allen aktuellen Airbustypen inklusive A380. Quelle: Wikipedia

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Airbus A320-232

 

Das Modell

Nachdem ich bereits bei der Vorstellung des Bausatzes „meinen Senf dazugeben musste“, musste ich den Bausatz auch kaufen und bauen. Die „anderen“ Triebwerke hat mir ein A319-Bausatz gespendet, in dem Revell beide Varianten, passend zu den Decaloptionen, beigelegt hat. Bei der „Bildersuche“ im Web ist mir schon vor dem Kauf aufgefallen, dass man einige der Etihad-320er bereits mit den neuen großen Winglets, Sharklets genannt, betreibt. Und weil es auch die bereits in 1:144 gibt, habe ich mir diese auch besorgt, wie bei Modellversium vorgestellt, direkt beim Hersteller. Wichtig: die Spitzen der Tragflächen an mit roten Pfeilchen gekennzeichneter Stelle sauber und gerade abschneiden, damit die Sharklets richtig als Verlängerung der Tragfläche aussehen. 

Airbus A320-232

Damit konnte ich die im April 2015 von Etihad in Betrieb genommene A6-EJA einigermaßen naturgetreu nachbilden.

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Der Bau eines A320 von Revell beinhaltet leider noch die Schnitz- und Schleifarbeiten an der Flügelunterseite, weil dieser Teil eigentlich zu einem A321 gehört. Bei meinem Exemplar hat man auch schon recht deutlich gesehen, dass die Formen schon lange und oft verwendet wurden. Dafür waren die Decals absolut vom Feinsten: Design, Druck, Trägerfolie, alles sehr schön. Hilfreich wäre es allerdings, wenn es ein paar kleine zusätzliche Flick-Stückchen in den am Leitwerk verwendeten Farben gäbe, weil einige Anbauten an der Rumpfunterseite die großflächigen Decals durchdringen müssen. Und wenn man da nicht sehr geschickt ist, hat man sichtbare Löcher in den Decals. Ich habe versucht, diese mit Farbe auszubessern, mit unterschiedlichem Erfolg.

Johannes Wipauer

Publiziert am 15. Juni 2017

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