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HH-65A Dauphin

US Coast Guard

von Steffen Tittmann (1:48 Trumpeter)

HH-65A Dauphin

Das Original:

Zum Anfang erst einmal ein paar trockene Zahlen und Daten. Der Erstflug der Eurocopter-Aerospatiale fand im Jahre 1988 statt, die Maschine besitzt 2 Triebwerke zu je 733 PS. Die Reichweite beträgt mit Standardtanks 880 km. Die SA 365 N2 erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 287 km/h, die Reisegeschwindigkeit liegt bei 279 km/h. Die absolute Dienstgipfelhöhe beträgt 3.700 m. Die Dauphin ging als SA 360 C mit einer einzelnen Turbine und starrem Dreipunkt- Fahrwerk in Serie, seine volle Reife erlang die Maschine aber erst als SA 365 mit Einziehfahrgestell und 2 Turboméca-Arriel-Wellenturbinen. Die größere Reichweite und die beiden Triebwerke machten diesen Typ auch für die Luftrettung interessant.

HH-65A Dauphin

Die US Coast Guard (US Küstenwache) fliegt diesen Typ als HH-65 A mit 2 Avco-Lycoming- Triebwerken und einem Sea-Hawk-Vorwärtssicht-Infrarotsensor von Northrop. Die US Coast Guard fliegt insgesamt ca. 50 Maschinen vom Typ HH-65 A. Alle Maschinen waren nach Standard noch weiß mit auffälligen roten Schrägstreifen lackiert, doch nun treten fast alle Maschinen in Rot auf mit weißem Rumpfband. Ein solcher „ Polar-Heli" wurde auch im März 1993 in Florida gesichtet.

HH-65A Dauphin

Das Modell:

Der Kasten macht beim Öffnen einen guten Eindruck. Die 91 Teile sind sauber gespritzt und separat eingeschweißt. Die Bauanleitung ist übersichtlich gedruckt und selbst die Decals lagen bei meinem Bausatz 3-fach bei. Allerdings kann in meinem Bausatz (Vorabmodell) nur eine Maschine der US Coast Guard gebaut werden, nämlich die Nr. 6508 die in Traverse City stationiert ist. Beginnen sollte man mit dem Cockpit, es ist gut detailliert, nur man benötigt schon einiges an Originalfotos um es entsprechend umzubauen. Doch im Internet wird man schnell fündig. Ich habe den ersten Bausatz allerdings aus dem Kasten gebaut um schnell zu diesem Baubericht zu gelangen.

HH-65A Dauphin

Der Zusammenbau macht keinerlei Schwierigkeiten, nur beim Zusammenfügen des Rumpfes fallen Spachtelarbeiten an. Zu beachten wäre noch bitte vor dem Zusammenbau der Rumpfhälften die in der Bauanleitung bezeichneten Öffnungen auf zu bohren, allerdings braucht man diese nur wenn man die Rettungshubschrauber-Version baut. Bitte noch zu beachten, mir geht es fast immer so, Ballast in den Bug. Die Kiste hat ein Dreipunkt-Fahrwerk und möchte bestimmt auch darauf stehen wollen! Sieht auf der anderen Seite auch viel besser aus. Die Rumpfhälften wurden von mir vor dem Zusammenbau lackiert, macht sich finde ich einfacher, da das unnötige Maskieren entfällt. Der einzige Wermutstropfen ist, meiner Meinung nach die Bugverglasung, sie ist getrennt ausgeführt und erfordert beim Zusammenbau höchste Aufmerksamkeit. Die Kanzel passt auch leider nicht so wie sie passen sollte. Sie steht etwas höher und trägt zu einem nicht gerade schönen Anblick bei. Also heißt es schleifen, aber vorsichtig „es handelt sich um die Frontverglasung".

HH-65A Dauphin

Mein Modell wurde in Rot/Weiß lackiert, so wie es der momentane Standard bei der US Coast Guard ist. Schade ist nur, dass dem Modell keine Figuren beiliegen, wäre ansprechender gewesen. Der Bausatz der HH-65 A ist sehr gut wenn man einige kleine Abstriche macht, aber man kann daraus noch einiges machen.

HH-65A Dauphin

Da ich ja noch 2 Stück, von insgesamt 3, bei mir rumliegen habe, werde ich bestimmt noch die isländische und noch eine Version der US Coast Guard bauen, dann allerdings in der alten Bemalungsvariante. Bis zu dem Zeitpunkt als die HH-65 auf den Markt kam, kannte ich die Firma Trumpeter nicht, aber was in einem Jahr von dieser Firma auf den Markt gebracht wurde ist sehr gut.

Steffen Tittmann

Publiziert am 03. November 2005

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