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Supermarine Spitfire Mk.I

von Steffen Tittmann (1:48 Monogram)

Supermarine Spitfire Mk.I

Original

Im Sommer 1940 wurde eine Spitfire Mk.I mit leichten Beschädigungen bei Cherbourg zur Landung gezwungen, der Luftwaffenoffizier war Oberleutnant Georg Claus von der III./JG 53.Der Pilot der Spitfire war der kanadische Pilot Officer Richard Hardy, er gehörte bis dahin zur 234. Staffel der RAF die in St. Eval stationiert war.Officer Hardy verbrachte den Krieg dann in deutscher Gefangenschaft.Leider konnte der genaue Verbleib der Maschine nicht restlos geklärt werden, man weiß nur, dass sie zur weiteren Untersuchung nach Rechlin kam und über ihr weiteres Schicksal ist leider nichts bekannt.Das einzige, was eigentlich schon komisch ist, die Maschine hatte an der Steuerbordseite ein interessantes Emblem. Es handelt sich dabei um die Finger von W. Churchill die ein V zeigen, das englische Zeichen für " Victory = Sieg", die von unten ein Hakenkreuz durchstoßen. Die Maschine bekam später in Rechlin die deutsche Kennung 5+2.

Supermarine Spitfire Mk.I

Bausatz

Bei dem Bausatz handelt es sich schon um ein etwas älteres Modell der Firma Revell/Monogram (die Maschine gab es auch schon einmal im Modell von Airfix in 1:72).Ist aber trotzdem noch in guter Qualität und nicht ganz so teuer wie die von der Firma Tamiya. Der Bausatz ist gut detailliert und wurde nur im Cockpitbereich erst einmal wieder mit Sitzgurten ausgestattet.Man muss auch mit Grat rechnen, aber ansonsten für sein Alter und die wenigen Teile ein durchaus brauchbares Modell.

Supermarine Spitfire Mk.I

Der Zusammenbau geht verhältnismäßig einfach vor sich.Spachtelarbeiten sind hier und da ein wenig auszuführen, aber es geht.Ich hatte schon Modelle, wo ich mehr Spachtelmasse verbraucht habe als es bei meinem Händler gab.Da der Bau relativ einfach ist, habe ich dieses Mal auf einen ausführlichen Bericht verzichtet.Der Pilot und die Cockpithaube werden noch bemalt...Auf den Bildern sieht man Flugkapitän Werner Lerche beim besteigen der Spitfire, er hat diese Maschine laut seinen Angaben (im Buch "Testpilot auf Beuteflugzeugen") erprobt.

Supermarine Spitfire Mk.I

Farbgebung

Die Maschine wurde im originalen englischen Tarnanstrich belassen, das einzige was verändert wurde, waren die großen Balkenkreuze und die deutsche Kennung 5+2 und dass die Heckflosse und die Ruder in gelb lackiert wurden.Da mein Modell schon einige Erprobungsflüge hinter sich hat, sieht es schon verbraucht aus.

Supermarine Spitfire Mk.I

Fazit

Ein guter Bausatz für wenig Geld und ein willkommener Gast in meiner Vitrine bei den Beuteflugzeugen der deutschen Luftwaffe.Auf dem Diorama kam jetzt noch ein Tamiya Citroen CV 11 zum Einsatz, ein sehr schönes Modell. Die Figuren stammen von ICM/Ukraine.

Supermarine Spitfire Mk.I

Supermarine Spitfire Mk.I

Supermarine Spitfire Mk.I

Supermarine Spitfire Mk.I

Supermarine Spitfire Mk.I

Steffen Tittmann

Publiziert am 13. März 2006

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