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Nieuport Ni-17

von Marcus Kolbenstetter (1:48 Eduard)

Nieuport Ni-17

Georges Marie Ludovic Jules Guynemer entstammte einer reichen Familie aus Compiègne. Er war ein kränkliches Kind und wurde zunächst vom Militärdienst zurückgestellt. 1914 wurde er allerdings als Mechaniker eingesetzt. Aufgrund seines hohen Selbstbewußtseins und seiner Beharrlichkeit wurde er schließlich zum Pilotentraining zugelassen. Im Juni 1915 schloß er sich der Escadrille MS.3 an. Er flog Morane-Saulnier-Flugzeuge, mit denen er zahlreiche Luftsiege errang, aber auch mehrmals abgeschossen wurde.

Nieuport Ni-17

Nach dem Besuch der Eliteschule N.3 1916 wurde er schnell einer der erfolgreichsten und populärsten Jagdfliegerpiloten. Mit seinem fünften Abschuss im Februar 1916 wurde er offiziell zum Fliegerass und im März wurde er zum Leutnant befördert. Ende 1916 wurden ihm schon 25 Abschüsse bestätigt. Bald danach wurde er zum Geschwaderkommandeur ernannt. Sein im militärischen Sinne erfolgreichster Monat war der Mai 1917, in dem er 7 deutsche Flugzeuge abschoss. Im Juli des gleichen Jahres war er der erste Franzose, der 50 Luftsiege verzeichnen konnte.

Nieuport Ni-17

Am 11. September 1917 wurde Guynemer bei einem Einsatz in Westflandern getötet. Er hatte sich von seinen Flügelmännern getrennt und ein deutsches Beobachtungsflugzeug angegriffen. Nach deutschen Berichten wurde er von Kurt Wissemann von der Jasta 3 abgeschossen. Weder das Flugzeugwrack noch die Leiche von Guynemer wurden gefunden.

Nieuport Ni-17

Die Maschine mit der Nummer N1531 wurde Ende Juni 1916 von Georges Guynemer geflogen. Ende Juli musste er jedoch notlanden, da er sich die Hälfte des Propellers dank einer defekten Maschinensynchronisation weggeschossen hatte.

Ich habe mich hier einmal an dem schon etwas älteren Eduard-Bausatz versucht. Da ich nur den "normalen" Bausatz hatte (nicht den Profipack), musste ich mich auch nicht mit irgendwelchen winzigen Photoätzteilen herumschlagen...Gebaut wurde die Nieuport "out of the box" und der Zusammenbau ging dank gewohnt guter Eduard-Qualität auch absolut problemlos von der Hand.

Nieuport Ni-17

Lackiert wurde das Ganze mit Tamyia Alufarbe aus der Sprühdose, da ich zu der Zeit noch keine Airbrush mein Eigen nennen durfte. Ist aber trotzdem gar nicht so übel geworden, finde ich… Außerdem habe ich mich auch mal an ein paar "Alterungsspuren" versucht, die ich mit Pastellkreiden gemacht habe.

Nieuport Ni-17

Die Messingschlagkanten auf dem Propeller sind frei von mir erfunden. Aber wer weiß, vielleicht hatte Georges ja mal so einen...

Marcus Kolbenstetter

Publiziert am 11. Juni 2006

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