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Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

von Roland Sachsenhofer (1:48 Hasegawa)

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Etwa zeitgleich mit der Ki-43 Hayabusa wurde bei Nakajima mit den Planungen für die Ki-44 Shoki begonnen. Als Abfangjäger konzipiert wurde in Abkehr von bisherigen japanischen Vorlieben anstelle von Wendigkeit auf Steigleistung, Geschwindigkeit und Feuerkraft höchster Wert gelegt. Mit einer für japanische Konstruktionen ungewöhnlichen Tragflächenbelastung von 184kg/m² und ausgerüstet mit einem Nakajima Ha-109 Triebwerk erreichten Serienmaschinen 5000m in 4,17 Minuten; mit 605 kmh Höchstgeschwindigkeit positionierte sich die Shoki als das schnellste Jagdflugzeug im Arsenal der japanischen Heeresflieger.

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Die Ki-44 (alliierter Codename: Tojo) wurde ab Herbst 1942 über China, Burma und Malaya eingesetzt; in ihrer ursprünglichen Rolle als Abfangjäger kam sie später auch über dem japanischen Mutterland zum Einsatz. Die Shoki war einer der wenigen einmotorigen Typen, die mit Erfolg gegen die hochfliegenden B-29 Bomber eingesetzt werden konnte. Gegen Ende 1944 wurde die Produktion zugunsten der K-84 eingestellt; bei Kriegsende waren noch drei Einheiten mit der Ki-44 Shoki ausgerüstet.

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Der Bausatz zeichnet sich - wie bei Hasegawa gewohnt - durch Passgenauigkeit und Qualität der Spritzgußteile aus, die Klarsichtteile sind dünn und schlierenfrei. Die Decals erschienen mir - auch typisch Hasegawa - als gelbstichig, das Rot der Hinomarus als zu hell. Da ich aber ohnehin geplant hatte, den (sehr empfehlenswerten) Eagle Strike-Decalbogen "Shokis of the IAAF. Part II" zu verwenden, hatte ich damit kein Problem. Bis auf Sitzgurte von Eduard und Bremsleitungen aus Kupferdraht wurde die Ki-44 aus der Schachtel gebaut. Das Modell zeigt eine Maschine der 85. Sentai/ 2. Chutai, die von Obstlt. Yukiyoshi Wakamatsu (18 Abschüsse) 1944 in Kwangtung/China geflogen wurde.

Für Fragen und Anmerkungen: ro.sachsenhofer@asn-linz.ac.at                                                          

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

Nakajima Ki-44 Shoki Tojo

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Referenzen:

Roland Sachsenhofer

Publiziert am 09. MÃĪrz 2007

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