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Canadair Sabre CL-13B Mk.6

von Peter Doll (1:32 Hasegawa)

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Das Original:

Die von Canadair in Lizens gebaute CL 13 B Mk.6 gehörte mit ihrem Orenda 14 -Triebwerk und einer Höchstgeschwindigkeit von 710 Meilen pro Stunde zu den stärksten Sabre-Versionen und war Erstausrüstung von drei Jagdgeschwadern unserer Bundesluftwaffe. Sie war, so viele Piloten die sie fliegen durften, der Realität gewordene Traum eines jeden Jagdpiloten.

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Insgesamt 225 Sabres taten Dienst in der Luftwaffe bis zur Einführung des legendären Starfighters.Mit Indienststellung der F-104G beim JG-71 änderte sich für die verbleibenden Sabres beim JG-72 und JG-73 die Einsatzrolle vom Abfangjäger zum Jagdbomber.

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Das Modell:

Zu dem Anfang der siebziger Jahre von Hasegawa im großen Maßstab auf den Markt gebrachten Bausatz einer F-86F ist bereits viel geschrieben worden, so daß ich mich hier lediglich auf die Bemerkung beschränken kann, daß dieser Bausatz trotz seines hohen Alters nichts an Attraktivität verloren hat und dieser Tage eine Wiederauflage erfuhr. Korrekt eingehaltene Plankonturen, absolute Passgenauigkeit und ein fein detailliertes Triebwerk zeichnen dieses Bausatz aus. Wermutstropfen sind allerdings die erhaben dargestellten Blechstöße und Nieten, ein Manko, das uns Modellbauer jedoch nicht schrecken sollte, gibt es doch genügend Möglichkeiten anderweitig hier Abhilfe zu schaffen. Abschleifen und neu gravieren ist zwar nicht jedermanns Sache, lohnt sich aber allemal, sofern Zeitaufwand nur sekundär eine Rolle spielt.

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Die Unterscheidungsmerkmale zwischen der F-86F und der CL 13 B Mk.6 sind nicht besonders gravierend und liegen hauptsächlich im Tragwerk.Fachliteratur, von der es für diesen Typ eine ganze Menge gibt, hilft hier weiter.

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Das Finish:

Ich habe mich bei meiner Sabre für eine Maschine der zweiten Staffel des JG-73, ehemals auf der Basis Pferdsfeld im Hunsrück stationiert, entschieden. Die Unterflügeltanks der Maschinen dieses Geschwaders waren zur besseren Erkennung der Einheitszugehörigkeit rot-weiß lackiert. Die Tarnfarben bestanden aus gelboliv, basaltgrau und silbergrau, d.h. RAL 6014, 7012 und 7001. Die Kanonenöffnungen waren bei manchen Maschinen entweder gelb-rot oder gelb-blau.

Canadair Sabre CL-13B Mk.6

Fazit

Ein Modell, das trotz seines Alters für mich nichts an Anziehungskraft verloren hat, im Gegenteil, greife ich doch immer wieder gerne nach diesem Bausatz, auch wenn die Bestände in meinen Vitrinen ständig an ihre Fassungskapazität stoßen. Eine Sabre geht immer noch rein !

Peter Doll

Publiziert am 04. Mai 2003

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