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Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

von Benjamin Nowak (1:72 Revell)

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Das Original:

Das Sd.Kfz. 165 Hummel wurde ab dem Jahr 1942 von der Firma Alkett entworfen und von den Deutschen Eisenwerken ab Dezember 1942 bis März 1945 in einer Stückzahl von insgesamt 713 Fahrzeugen gebaut. Ab 1943 kamen dann die ersten Hummeln als schwere Artillerie in den deutschen Panzerdivisionen zum Einsatz. Die Hummel war eine Kombination aus der 15cm schweren Feldhaubitze 18/1 und dem Geschützwagen III/ IV, bei der man zunächst die ersten Feldhaubitzen auf ein echtes Panzer IV-Fahrgestell montierte und erst später das Laufwerk des Panzer IV und die Kraftübertragung des Panzer III kombinierte. In der Mitte des Fahrzeugs befand sich der Motor, wodurch die sechs- bis siebenköpfige Besatzung im Kampfraum mehr Platz hatte.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Der Kampfraum war nur zu allen Seiten geschützt und aufgrund der Richtmöglichkeit der Kanone nach oben offen. Dadurch konnte die Besatzung zumindest gegen Splitter und Gewehrgeschosse geschützt werden. Die dargestellte späte Ausführung unterscheidet sich vor allem durch den breiteren Kampfraum und einen Vorbau für Fahrer und Funker von der frühen Ausführung. In Notfällen setzte man die Hummel auch im direkten Richtverfahren wie ein Sturmgeschütz oder Panzerjäger ein, um Panzer zu vernichten.

Quelle: Revell

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Das Modell:

Es handelt sich hierbei um das Modell von Revell im Maßstab 1:72, das erst in diesem Jahr 2008 auf den Markt kam. Ich war angenehm überrascht von der Fülle der Details, mit der dieses kleine Modell aufwarten kann. Der Kampfraum ist gut ausgestattet und auch die Kanone mitsamt der Lafette ist sehr detailliert wiedergegeben. Der Aufbau besitzt feine Gravuren und Oberflächendetails.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Die Hummel war eine Auftragsarbeit und gleichzeitig Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund, der mit Nachnamen Hummel heißt und unbedingt ein Modell seines Panzers in der Vitrine stehen haben wollte.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Der Bau:

Beim Kauf wunderte ich mich noch über den von Revell angegebenen höchsten Schwierigkeitsgrad 5, hatte ich in dieser Größe doch noch die alten, recht einfach gehaltenen 1:76er Matchboxbausätze aus meiner Jugend in Erinnerung. Schon beim Auspacken wurde mir klar, warum Skill Niveau 5. Mit den frühen Matchbox-Kits hat dieser tolle Bausatz rein gar nichts zu tun! Die Kette besteht aus feinen Teilsegmenten und Einzelgliedern, die eine realistische Darstellung ermöglichen. Die Teileanzahl des Kits ist recht ordentlich für die Größe des Modells. Mit mal eben an zwei bis drei Abenden zusammenkleben war also nichts. Der Bau bereitete mir viel Bastelspaß, die Passgenauigkeit ist hervorragend.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Bemalt wurde die Hummel mit dem Pinsel und Emailfarben von Revell. Lediglich der Auftrag des Klarlacks erfolgte per Spraydose. Die gewählte Bemalung und Decals des Modells stellen laut Revell eine Hummel der 2. Panzer-Division „Das Reich“ im Jahre 1944 in der Normandie dar.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Eigentlich baue ich am liebsten Autos und WK2-Flugzeuge. Von diesem Modell bin ich aber so begeistert, dass dies bestimmt nicht mein letztes 72er Militärfahrzeug gewesen ist. Mit den im Freien geschossenen Fotos wollte ich ein wenig Ardennen-Feeling  aufkommen lassen. Ich hoffe, Modell und Bilder gefallen euch.

Panzerhaubitze Hummel, späte Version (Sd.Kfz. 165)

Benjamin Nowak

Publiziert am 16. November 2009

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