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Hawker Hunter F.Mk.58

FGA.9

von Georgios Efthymiadis (1:144 Revell)

Hawker Hunter F.Mk.58

Nachdem ich in einem Magazin einen Beitrag über das HUNTERFEST 2008 in der Schweiz gelesen hatte, stellte sich auch bei mir eine Begeisterung für dieses Flugzeugmuster ein. Die tollen Bilder und Infos plus die komplette Entstehungsgeschichte machten Lust auf mehr! Und so kam es, dass meine erste Hunter schweizerische Kennungen tragen sollte.

Nun, manche werden, wie auch ich zu Anfang, sagen: „1:144, was soll ich damit!? Ist mir zu klein.“ Klein ja, aber sehr fein.

Hawker Hunter F.Mk.58

Das Modell und die kleinen Zusatzbauten

Über die Passung lässt sich nicht meckern, alles passt wunderbar, vor allem die Tragflächen lassen sich nahtlos am Rumpf anpassen. Feine Gravuren sind auch vorhanden, und Details bis aufs Kleinste würde man sagen! Der kleine Jäger machte Spaß auf mehr, und so verfeinerte ich etwas den Sitz. Die Konsole bekam ein Reflexvisier, und die Cockpithaube wurde mit einem Klingensägeblatt durchtrennt. Nur leider war die Haube  zu dick und musste von innen so weit geschliffen werden, bis sie passte, um sie nach hinten schieben zu können.

Hawker Hunter F.Mk.58

Die beiden Lufteinläufe wurden mit je einer Einlauflippe bestückt. Auch die Abwurftanks verfeinerte ich mit kleinen Flügeln. Zwar waren auch die anderen Versionen im Einsatz, die meisten Bilder jedoch zeigten immer die mit Flügeln. Später wurde das lange Staurohr durch einen gezogenen Gussast ersetzt.

Hawker Hunter F.Mk.58

Die Lackierung und Abziehbilder

Als erstes die Unterseite der Tragflächen und des Rumpfes und die Zusatztanks. Hier nahm ich eine Mischung aus 80% Humbrol 191 und 20% Humbrol 34, ein chromsilbergrauer Farbeffekt würde ich sagen, und das kam sehr nah ans Original. Nach dem Trocknen wurde all das sehr aufwendig mit Tamiyaband abgeklebt. ohne großen Druck auszuüben, und zum Teil in mehreren schmalen Streifen. Für das erste Tarnmuster nahm ich Humbrol 144, das Modell wurde so vollständig lackiert. Nach etwa vier Stunden war es soweit, den zweiten Lack mit Revell 65 aufzutragen. Aber zuerst mussten kleine Schablonen geschnitten werden, immer aus Vorgaben vom Original so nah wie nur möglich, denn man kann sie ja kaum in der Hand halten. Und hier wurde immer schrittweise lackiert, eine Arbeit, die sich am Ende gelohnt hat.

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Hawker Hunter F.Mk.58

 

Nach dem Trocknen erhielt das Modell gleich zwei Schichten Future, um es zu schützen. Mit etwas Beigabe von Gunze Weichmacher lassen sich die Abziehbilder prima an die Oberfläche anpassen. Die Oberfläche glänzte jetzt zu sehr durch den Future-Einsatz und musste mit einem matten Lack behandelt werden, und zwar von und mit Marabu Aquamattlack. Der Lack wird zwar für die Serviettentechnik genutzt und ist auf Wasserbasis, ich habe mit diesem Zeug jedoch gute Erfahrungen gemacht. Auf eine Alterung habe ich verzichtet, mal ausnahmsweise, es wäre zu schade um das gute Stück. Bei meinen Recherchen nach Originalbildern der J-4102 FLST 21 fand ich lediglich nur zwei, einmal zeigte sich die Hunter mit dem weißen Kennungsband und einmal ohne, so wie bei der Seitenverpackung von Revell. Ohne Band gefiel sie mir besser, aggressiver würde ich sagen.

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Flugfeldgestaltung

Für das Display nahm ich erneut ein Holzschneidebrett, die Flugfeldgestaltung ist hier frei nach Schnauze, keine Ahnung ob es das so gegeben hat damals in der Flkp21. Ich hoffe die Mitglieder drücken ein Auge zu. In der Schweizer Luftwaffe werden die Flugzeuge nicht spezifisch einer Einheit zugeteilt. Einige Maschinen jedoch wie J-4079/4083 und J-4102 waren mit dem Emblem der Flkp21 ausgestattet. Das entsprechende Decal auf dem Modell ist kaum wahrnehmbar, weil es so klein ist! Es gefiel mir aber so gut, dass ich es anfangs mit einem Übertragungspapier auf eine der Bodenplatten zu reproduzieren versuchte, es klappte auch ganz gut -  bis auf Max den Hamster. Er wollte einfach nicht, zu unsauber sah das ganze aus. Es sollte nicht sein. Also druckte ich das Logo, nur der blöde Drucker hatte keine Farbtinte mehr, und so musste ich malen.

Hawker Hunter F.Mk.58

Das was ich mir gewünscht hätte von diesem guten Bausatz wären 3-4 verschiedene Seriennummern gewesen. Ich hätte dann ganz bestimmt mein eigenes HUNTERFEST veranstaltet.

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Georgios Efthymiadis

Publiziert am 29. November 2009

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