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Yak-18PM

(Amodel - Nr. 72319)

Amodel - Yak-18PM

Produktinfo:

Hersteller:Amodel
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:72319 - Yak-18PM
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:August 2015
Preis:ca. 20 €
Inhalt:
  • drei graue Spritzrahmen
  • eine Kabinenhaube, einteilig
  • Decalbogen
  • Bauanleitung

Besprechung:

Geschichte:

1966 stand wieder eine Kunstflugweltmeisterschaft auf dem Plan. Das ausgerechnet in Moskau. Bei den anderen kunstfliegenden Nationen wurde auch mit Hochdruck an verbesserter Technik gearbeitet. Mit 260 PS, wie bei der Jak-18P, war da wohl kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Der bekannte Neunzylinder-Sternmotor AI-14 wurde auf 300 Pferdestärken gebracht und nannte sich jetzt AI-14RF. Der war etwas schwerer als sein Vorgänger und der Schwerpunkt wanderte noch vorn. Das ging nun mal gar nicht und führte nun automatisch zu der nach hinten verlegten Kabine. Auch zum Fliegen bestimmter Kunstflugfiguren war die große V-Form der Tragfläche der Jak-18P hinderlich. Es wurde eine neue Fläche konstruiert, mit einer nur noch minimalen V-Form und einem geraden Flügelabschluss. Obwohl sich die Flügelfläche um einen halben Quadratmeter verringerte, blieb die Spannweite gleich. Das Fahrwerk wurde unverändert übernommen. Die Querruder wurden vergrößert und die Zelle an den Belastungsschwerpunkten verstärkt. Bei der IV. Kunstflugweltmeisterschaft gewannen die russischen Flieger mit diesem Typ alle Titel.

Jak-18PM im Museum der Russischen Luftwaffe Monino
Jak-18PM im Museum der Russischen Luftwaffe Monino

Modell:

Amodel macht gleich Nägel mit Köpfen und schiebt den Nachfolger der Jak-18P als Bausatz im Maßstab 1:72 nach. Drei graue Spritzrahmen mit 42 Teilen ist nicht allzu viel für den Modellbauer. Zwei Teile werden für die PM nicht benötigt. Die einteilige Cockpithaube, etwas dickwandig, aber verwendbar. Die feinen Paneellinien und eine exzellente Oberflächenstruktur des Rumpfes und der Tragflächen lassen jetzt nicht gleich die Formtechnik erkennen. Auch die leicht eingesunkene Stoffbespannung zwischen den Rippen ist letztlich ausschlaggebend für die Optik des fertigen Modells.

Das Cockpit besteht aus sieben Teilen und wird in der Hauptsache auf der Flügeloberschale aufgebaut und dann von unten in den Rumpf eingesetzt. Für das Gerätebrett liegen Decals bei. Auch bei diesem Modell ein Ballastgewicht im Bug nicht vergessen. Eine Amodel-typische Bauanleitung liegt bei und erklärt mit fünf Zeichnungen übersichtlich den Zusammenbau. Der kleine Decalbogen lässt leider nur die eine Bemalung zu. Das ist die gelbe 10, wie sie im Museum in Monino steht und zur WM geflogen ist.

Amodel - Yak-18PM

Gleichfalls interessante Bemalung, im Bausatz aber nicht vorgesehen.
Gleichfalls interessante Bemalung, im Bausatz aber nicht vorgesehen.

Weitere Bilder

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Yak-18PM

 

Darstellbare Maschinen:
  • nur die gelbe 10, eine WM Maschine, wie sie heute in Monino steht
Stärken:
  • schöne Strukturdetails
Schwächen:
  • eventuell kleine Anpassarbeiten
  • nur eine Decalvariante
Anwendung:
  • einfach zu bauendes Modell mit wenig Teilen

Fazit:

Wie lautet ein bekanntes Sprichwort, wer A sagt, soll auch B sagen. Soll heißen, wer die Jak-18P baut, sollte auch gleich diese hier, die Jak-18PM, mitbauen. Der Bausatz macht es leicht, hier zu einem sauberen und ansprechenden Ergebnis zu kommen.

Diese Besprechung stammt von Bernhard Pethe - 21. September 2015

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