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McDonnell-Douglas MD-87 "Austrian Airlines"

(Eastern Express - Nr. EE144110_1)

Eastern Express - McDonnell-Douglas MD-87

Produktinfo:

Hersteller:Eastern Express
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:EE144110_1 - McDonnell-Douglas MD-87 "Austrian Airlines"
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 32 €
Inhalt:
  • 4 Spritzrahmen + 1 loses Einzelteil, in Grau, insges. 93 Teile
  • 1 Einzelteil klar/durchsichtig für Cockpitfenster
  • farbige Seitenansichten für Farbgebung und Decals
  • Bauanleitung auf 4 Seiten DIN A4
  • 1 Decalbogen (Laserdruck)

Besprechung:

Von den 1.191 insgesamt gebauten MD-80 waren nur 75 Stück MD-87, diese war die kleinste Variante, die auch als letzte, erst 1987, ausgeliefert wurde. Die erste MD-87 ging an Finnair, die zeitgleich mit Austrian bereits 1984 ihre Bestellung aufgegeben hatte. Die meisten MD-87 gingen jedoch an die spanische Iberia.

Technische Daten

  • Länge: 39,7 m
  • Höhe: 9,3 m
  • Spannweite: 32,8 m
  • Flügelfläche: 93 m²
  • Reisegeschwindigkeit: 810 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 870 km/h
  • Reichweite: 4.395 km
  • Dienstgipfelhöhe: 11.277 m
  • Startmasse max.: 63.503 kg
  • Besatzung: 2
  • Passagiere: 90 Eco + 12 First, später 107 Economy (Austrian)
  • Triebwerke: zwei P&W JT8D
  • Leistung: je 89 kN

Alle Angaben aus Wikipedia.

Austrian Airlines, die zur Zeit der MD-87 noch nicht zur Lufthansa gehörten, wird ebenfalls in Wikipedia beschrieben. Aber auch die Website der Airline verrät mehr als den aktuellen Flugplan: Link, und auch hier gibt es Infos zum Vorbild.

Zum Bausatz:

Im stabilen und sehr geräumigen Stülpkarton waren bei meinem Exemplar alle Spritzrahmen in zwei transparenten Kunststoffbeuteln, Decals und Anleitungen in einem dritten.

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Die Teile sehen überhaupt nicht mehr Short-Run-mäßig aus, fast kein Flash, eine (1) minimale Sinkstelle am Seitenruder, präzise und saubere Gravuren, an den Kleinteilen finden sich Passstifte und an deren Einbauplätzen scheinbar passende Löcher dafür. Wie gut sie passen wird der Bau zeigen. Fasziniert war ich von der extrem geringen aber gleichmäßigen Materialstärke der durchgehenden Tragflächenunterseite: an den Flügelspitzen weniger als ein halber Millimeter!

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Auch die beim A318-Kit fehlenden Kleinteile für Antennen und Anbausonden sind hier in „Revell-Qualität" vorhanden, und es gibt auch ein ordentliches Cockpit mit angedeuteten Instrumenten am Dashboard. Da die Verglasung wirklich durchsichtig und nicht nur lichtdurchlässig ist, hat der geschickte Modellbauer eine reelle Chance, dieses Cockpit auch am fertigen Modell noch zu sehen.

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In einigen internationalen Foren konnte man die Behauptung lesen, Eastern Express hätte die Minicraft-MD-80 zumindest teilweise abgekupfert. Das trifft definitiv NICHT zu! Minicraft bildet z.B. die Flügel aus vier Teilen (links oben, links unten, rechts oben, rechts unten, mit den Minicraft-typischen Verschränkungslaschen, die sich in der Rumpfmitte treffen), Eastern Express nimmt dafür drei Hauptteile und zusätzliche Kleinteile für die Hauptfahrwerksschächte. Der Minicraft-Kit hat kein Cockpit, den Bugradschacht im Rumpf fix mitgespritzt, und viele andere Details sind auch deutlich einfacher als bei diesem neuen Kit aus Russland.

Die Decals sind sehr sauber gedruckt und zeigen sowohl das Erscheinungsbild der OE-LML „Stadt Salzburg" bei der Einführung in die Flotte im Dezember 1987 wie auch die spätere Livery mit grauer Schrift und grün-blauem Farbband, das ungefähr von 1998 bis 2005 verwendet wurde.

Leider kann mit den beiliegenden Decals nur eine der insgesamt fünf MD-87 der Austrian dargestellt werden. Die Decals wurden mittels Laserdruck bei Pasdecals erzeugt. Eastern Express bietet unter jeweils anderen Nummern diesen Bausatz auch als Iberia, als SAS im Star Alliance-Look und als amerikanische Midway an.

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Die Bauanleitung in Russisch und Englisch ist leicht verständlich, wobei man unbedingt der nummerierten Reihenfolge der Arbeitsschritte folgen sollte, nicht der Reihenfolge der (übrigens sehr guten) Grafiken.

Darstellbare Maschinen:
  • OE-LML „Salzburg" der Austrian Airlines, 1987-1997 (rote Titles „Austrian")
  • dieselbe Maschine, Aussehen 1998-2005 (graue Titles)
Stärken:
  • derzeit der einzige Plastikspritzgussbausatz dieses Typs in 1:144
  • hochwertige Ausführung
  • sehr hohe Detaillierung auch ohne PE-Teile
  • sehr schöne Decals
Schwächen:
  • leider nur eine von fünf existierenden Maschinen darstellbar
Anwendung: vergleichbar mit Revell Level 3

Fazit:

Ich habe lange darauf gewartet und es hat sich gelohnt!

Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 02. September 2017

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