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Matra R-530

(Eduard - Nr. 648324)

Eduard - Matra R-530

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:648324 - Matra R-530
Maßstab:1:48
Kategorie:Detail-Sets
Erschienen:Juli 2017
Preis:ca. 8 €
Inhalt:
  • 23 Resinteile
  • 2 Fotoätzteile
  • 1 Decalbogen
  • Farbige Anleitung

Besprechung:

Eduard - Matra R-530

Die Matra R-530 war eine französische Luft-Luft-Rakete, die entweder über einen Infrarotsuchkopf oder über eine Radarsteuerung verfügte. Ihre Entwicklung begann Ende der 1950er Jahre, die  ersten Raketen wurden 1963 ausgeliefert. Die R-530 bildete die Hauptwaffe der Mirage III, eine einzelne Rakete konnte unter der zentralen Rumpfstation mitgeführt werden. Später wurde sie auch von der Mirage F.1 und der F-8 Crusader getragen, bei letzterer wurde sie seitlich am Rumpf getragen. Bis 1978 wurden ca. 4.000 Einheiten produziert. Der 3,54m lange Flugkörper hatte eine Reichweite von 3km (IR) bzw. 15 km (Radar). Der Sprengkopf wog 27kg, die gesamte Rakete 195kg. Es gab in den 1980er Jahren zwei Weiterentwicklungen der R-530, zum Einen die Super 530F mit einer Reichweite von 25km sowie die Super 530D mit 40km Reichweite, beide hatten einen Radarsuchkopf.

Eduard - Matra R-530

Eduard - Matra R-530

Das Set enthält zwei Raketen sowie die Pylone für die Mirage III und Mirage F.1. Es besteht aus 23 Resin- und zwei Fotoätzteilen. Die Gussqualität ist hervorragend, ebenso die Detaillierung. Die hinteren Leitwerke sind bereits am Raketenkörper angebracht, die vorderen Steuerflächen muss man noch ankleben. Man kann je eine IR und eine radargesteuerte R-530 bauen. Probleme beim Zusammenbauen gibt es keine, sowohl die Flügel wie auch die Köpfe passen sehr gut zusammen. Das Resin scheint etwas flexibel zu sein, denn die Materialstärke an den hinteren Leitwerken ist so dünn, dass sie sich leicht biegen lassen. Das ist auch gut so, denn sonst würden sie beim Abtrennen vom Anguss garantiert brechen. Zwei kleine Plastikscheibchen muss man selber noch beisteuern. Den letzten Kick bekommen die beiden Raketen (und auch die Pylone) noch durch die vielen Stencils.

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Matra R-530

 

Fazit:

Die Brassin Waffensets sind wie immer eine Überlegung wert, sind sie doch wesentlich besser detailliert als Bausatzteile. Nett ist auch die Zugabe von Pylonen.

Weitere Infos:

Anmerkungen: Das Set auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 07. September 2017

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