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Kittyhawk Mk.IA

(Special Hobby - Nr. SH72377)

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Produktinfo:

Hersteller:Special Hobby
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:SH72377 - Kittyhawk Mk.IA
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2017
Preis:ca. 12.50 €
Inhalt:
  • zwei Spritzrahmen aus grauem Kunststoff
  • ein Spritzrahmen aus transparentem Kunststoff
  • ein Decalsatz
  • eine Bauanleitung

Besprechung:

Die Curtiss P-40, von den britischen Commonwealth Streitkräften als Tomahawk bzw. Kittyhawk bezeichnet, war mit über 13.000 Stück einer der meistgebauten Jäger bzw. Jagdbomber des Zweiten Weltkrieges. Leistungsmäßig konnte sie zwar nie mit Maschinen wie z.B. der Bf 109 oder gar Spitfire und Co mithalten, aber trotzdem konnte sie sich auf vielen Kriegsschauplätzen behaupten und wurde bis zum Ende des Krieges im Pazifik eingesetzt.

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Dieses Mal hat man anstatt der bekannten Faltschachtel von Special Hobby einen recht stabilen Stülpkarton vor sich stehen. Nach dem Öffnen kommen zwei graue Spritzrahmen, ein transparenter Rahmen, ein Decalsatz und eine farbige, aus Hochglanzpapier bestehende Bauanleitung im A4 Format zum Vorschein. Die Decals und die Klarteile sind jeweils einzeln, die beiden grauen Teilerahmen zusammen in einer Folientüte verpackt. Der Bausatz besteht inklusive aller Optionen aus 69 benötigten Teilen (ich habe sie mal gezählt), rein aus Kunststoff ohne Beigabe von Resin- oder Ätzteilen, wie das in der Vergangenheit bei Special Hobby so üblich war. Die Kunststoffteile bewegen sich qualitativ auf hohem Niveau, es sind sogar Passstifte vorhanden. Außerdem sind sie fein strukturiert und haben einen „scharfen" Guss. Fischhäute sind keine vorhanden, dafür ein leichter Grat an manchen Teilen. Über die Passgenauigkeit kann ich an dieser Stelle noch keine Aussage treffen, das wird sich erst beim Bau zeigen. Insgesamt würde ich den Bausatz auf aktuellem „Eduard Niveau" einstufen, nur dass dort zumindest bei den Profipack Versionen noch die Masken für das Cockpit und zur Verfeinerung noch ein kleiner Ätzteilesatz beiliegen. Je nachdem wo man kauft auch noch zu einem ähnlichen Preis.

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Kittyhawk Mk.IA

 

Die Cockpitwände sind als extra Teile ausgeführt und verfügen über einige Details. Für das Instrumentenbrett liegen zwei Decals bei. Die Cockpithaube besteht aus vier Teilen, sie lässt sich optional geöffnet bauen, dafür gibt es ein extra Cockpit Mittelteil. Die Klarteile sind schön dünn und auch gut durchsichtig ausgeführt. Weiterhin lassen sich die Kühlerklappen geöffnet oder geschlossen bauen, als weitere Optionen enthält der Bausatz zwei verschiedene Zusatztanks und eine Bombe. Je nach Bemalungsvariante kann noch ein Spiegel auf dem Cockpit oder ein Scheinwerfer(?) unter dem rechten Flügel angebaut werden.

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Einen Kritikpunkt muss ich anführen: das winkelige Pitotrohr soll unter Zuhilfenahme von Teil B21 selbst angefertigt werden. Also dieses Teil wäre jetzt am Kleinteilerahmen auch noch untergekommen. Ein Scratchbau erscheint mir hier als völlig unnötig.

Die Bauanleitung ist, wie schon erwähnt, farbig und auf Hochglanzpapier gedruckt, sie führt in zwölf Schritten zum fertigen Modell.

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Der Decalsatz ist sauber auf hellblauem Trägerpapier gedruckt und enthält auch einige Wartungshinweise. Es lassen sich drei verschiedene Maschinen markieren, wobei eine noch zu unterschiedlichen Zeitpunkten dargestellt werden kann. Bei den Farbvorschlägen wird hier leider nur auf Gunze verwiesen.

Special Hobby - Kittyhawk Mk.IA

Abschließend würde ich sagen, dass es sich hier bis auf ein paar Kleinigkeiten um einen Bausatz absolut auf Höhe der Zeit und bei dem was hier geboten wird zu einem angemessenen Preis handelt. Bravo! Weiter so - Special Hobby.

Darstellbare Maschinen:
  • Kittyhawk Mk.Ia, AK772 / GA-Y, ‘London Pride', No.112 Sqn. RAF, LG 142 Gambut -1, Libya, Spring 1942
  • Kittyhawk Mk.Ia, A29-153 / O (US s/n 41-24789), named ‘Orace', S/Ldr. Wilfred ‘Woof' Artur, No. 75 Sqn., RAAF, Milne Bay, New Guinea, March 1943
  • Kittyhawk Mk.Ia, AK905 / LZ-D, No. 111 Sqn., RCAF, Anchorage, Alaska, 1942 und 1943
Stärken:
  • Sehr gute Detaillierung
  • Hervorragende Bauanleitung
  • Ordentliche Anzahl an optionalen Teilen
Schwächen:
  • Scratchbau nötig
Anwendung: mittel

Fazit:

Hervorragend gemachter Bausatz, mit kleinen Schwächen, der aber sonst nicht viele Wünsche übrig lässt. Sehr empfehlenswert.

Diese Besprechung stammt von Steffen Erwerth - 24. Februar 2018

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