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T-2C/E Buckeye

(Matchbox - Nr. 40042)

Matchbox - T-2C/E  Buckeye

Produktinfo:

Hersteller:Matchbox
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:40042 - T-2C/E Buckeye
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1978
Inhalt:
  • 2 Spritzlinge mit 30 Teilen
  • 1 Klarsichtteilspritzling mit 2 Teilen
  • 1 Abziehbilderbogen
  • 1 Bauanleitung mit Farbangaben

Besprechung:

Das Original

Die North American T-2 Buckeye ist ein zweisitziges Schulungs- und Trainingsflugzeug der US-Navy. 1956 veröffentlichte die US-Navy eine Ausschreibung für ein kostengünstiges strahlgetriebenes Ausbildungsflugzeug. North American Aviation bot daraufhin eine auf Erfahrungen mit der FJ-1 Fury (von hier stammte das Tragwerk) und der T-28 Trojan (Cockpit-Steuerung) beruhende Neuentwicklung an, und gewann die Ausschreibung. Der Erstflug des Prototypen YT2J-1 erfolgte am 31. Januar 1958, die erste Serienversion T2J-1 wurde ab November 1959 in Dienst gestellt und 1962 in T2-A umbenannt. Einige Veränderungen gab es natürlich auch, z.B. neue Bordelektronik und Triebwerke. Bei der T-2 waren die Sitze höhenversetzt hintereinander angebracht. Somit hatten Fluglehrer und Schüler eine gute Sicht. Aus Sicherheitsgründen waren die Maschinen mit Schleudersitzen ausgestattet, die auch in Nullhöhe ausgelöst werden konnten. Optional konnten die Maschinen (Varianten T-2D/E) auch Waffen verteilt unter den Flügeln an bis zu sechs Stationen tragen, mit einer Gesamtlast von 3500Lb (ca. 1588 Kilo). Ein sehr robustes und leicht zu handhabendes Flugzeug. Insgesamt wurden 529 Maschinen in den verschiedenen Versionen gebaut. Die US-Navy nutzt natürlich nicht mehr dieses Schulungsmuster, dennoch sind sie noch im Dienst! Als einziges europäisches Land nutzte und nutzt die Hellenic Air Force ab 1976 bis heute dieses Muster. Das Ausbildungsgeschwader 120 in Kalamata unterhält vier Staffeln, die beiden Staffeln 362 und 363 besitzen insgesamt 43 Maschinen des Typs T-2C/E. In den kommenden Jahren werden sie aber auch dort durch neue Jettrainer ersetzt. Kandidaten wären die KAI T-50, die Alenia-Aermacchi M-346, die BAe HAWK und die Aero L159b.

Zum Modell

Man sollte hier keine technische Meisterleistung erwarten, alles ist im Oldie-Stil! Zahlreiche Gravuren fehlen und andere sind fehl am Platz. Vor allem das Cockpit leidet sehr darunter, denn hier herrscht ein totaler Instrumentenausfall. Weder Haupt- noch Seitenkonsolen existieren, auch keine Abziehbilder. Die Sitze sehen aus wie Badewannen, und die Cockpitverglasung ist aus Panzerglas (also zu dick). Die Passgenauigkeit leidet auch etwas.

Matchbox - T-2C/E  Buckeye

Das Fahrwerk ist kein richtiges Fahrwerk, das sind Stützen. Der Jet ist etwas für Liebhaber, die durch Eigeninitiative etwas draus machen können, und das ist eine Menge. Der Matchbox Bausatz ist fast 30 Jahre alt, ich allein besitze ihn schon fast seit 20 Jahren. Wie ihr schon bemerkt habt, habe ich versucht irgendwann mal einen Anlauf zu unternehmen, ohne etwas Richtiges zu beginnen. Man muss zuerst alles zusammensuchen: Vernünftige Schleudersitze, Konsolen herstellen usw. Schade, dass dieser Jettrainer mehr oder weniger in Vergessenheit geraten ist.

Matchbox - T-2C/E  Buckeye

Revell bringt diesen Bausatz noch in diesem Jahr (6/09) wieder unter der Artikelnummer 04289 heraus. Natürlich wird Revell hierbei einen neuen, frischen Abziehbilderbogen beisteuern. Bleibt dann noch offen, ob Revell auch die Formen etwas überarbeitet hat, um es vernünftig aussehen zu lassen. (Anm. d. Red.: Da das bei Matchbox-Wiederauflagen durch Revell bisher noch nie der Fall war, werden wohl auch dieses Mal die alten Formen unverändert übernommen.)

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T-2C/E  Buckeye

 

Stärken:
  • Das einzige Spritzgussmodell dieses Typs auf dem Markt
Schwächen:
  • Schwache Detaillierung, besonders im Cockpit
  • Grobe Gravuren

Fazit:

Wie schon erwähnt nur etwas für die Wenigen, die viele Bastelstunden investieren möchten. Ich persönlich werde den kommenden Bausatz von Revell kaufen, und mich überraschen lassen.

Diese Besprechung stammt von Georgios Efthymiadis - 21. Dezember 2010

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