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Lockheed Martin F-16C Fighting Falcon

(Revell - Nr. 03992)

Revell - Lockheed Martin F-16C Fighting Falcon

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:03992 - Lockheed Martin F-16C Fighting Falcon
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2012
Preis:ca. 7 €
Inhalt:
  • 4 x Spritzlinge in Grau
  • 1 x Spritzling Klar
  • 1 x Satz Nassschiebebilder
  • 1 x Bauanleitung

Besprechung:

Nach einigen Wiederauflagen und Formentausch mit anderen Herstellern in der Vergangenheit, hat Revell nun nach mehr als 20 Jahren eine echte Neuauflage der F-16 herausgebracht. Diese kommt, voll gepackt, im Revell-typischen Karton. Die fünf Spritzlinge sind in einer Klarsichttüte verpackt, lose liegen Nassschiebebilder+Deckpapier und Bauanleitung bei.

Bausatzinhalt
Bausatzinhalt

Die Spritzlinge sind bis auf einige Fischhäute und Gratansatz sauber gespritzt. Senkstellen konnte ich nicht erkennen, auch keine Auswerfermarken, die nach Zusammenbau im sichtbaren Bereich liegen. Die Oberflächendetails sind dem Stand der Technik entsprechend gut. Die Gravuren der Blechstöße sind Maßstabsgerecht nicht zu tief, sollten beim Lackieren aber nicht zu gekleistert werden. Neben Spritzling A, B und C findet sich ein 4. Spritzling E mit Außenlasten im Set. Generell hat man mit den verschiedenen Leitwerken, Schubdüsen und Außenlasten einige Varianten und Baulose der F16 im Bereich des Realisierbaren. Da kein Spritzling D vorhanden ist, lässt sich vermuten, das es vom Aufbau her mit einer anderen Bugsektion auch die eine oder andere Zweisitzer Variante geben könnte.

Spritzling A
Spritzling A

Spritzling B
Spritzling B

Das Cockpit ist leider nur per Eigeninitiative farbig zu gestalten, ein Decal für die Instrumente fehlt. Überhaupt ist es erfreulich, dass ein detailliertes Cockpit mit Schleudersitz vorhanden ist, das war in der Vergangenheit nicht selbstverständlich. Der Fahrwerksbereich ist beispielhaft für diesen Maßstab detailliert. Die Bauteile sind sinnvoll aufgeteilt, so dass die Montage möglich wenig "Stöße" im sichtbaren Bereich hinterlässt. Einige Angüsse erscheinen groß, speziell an den Rumpfteilen, was mit Sorgfalt und Geschick aber kein Problem darstellen sollte. Die ersten Passversuche waren gut.

Spritzling C
Spritzling C

Spritzling E
Spritzling E

Die Cockpithaube ist einteilig ausgeführt, was die offene Darstellung bei dem Klasse Cockpit schwierig macht. Hier kann ggf. der Zuliefermarkt oder das eigene Geschick mit Cutter oder Säge helfen.

Die Markierungsoption ist farbenprächtig, trotzdem ist es schade, dass Revell hier keine weitere Variante beilegt. Da viele "Standard" Markierungen der F-16 in die großflächigen Decals der Sonderlackierung zum 65. Bestehen der 149. Fighter Wing Air National Guard integriert sind, kann mit der Bausatz-Ausstattung keine andere Variante markiert werden. Es bleibt auch hier nur der Bezug von Alternativ-Decals aus dem Zubehörmarkt. 

Ohne Weichmacher wird es schwierig werden, die Oberflächendetails beim Platzieren der großflächigen Nassschiebebilder zu erhalten. Die Bauanleitung lässt kaum Fragen offen, die Farbangaben sind passend zu den Revell Angebot, teilweise ergänzt mit den FS-Farbnummern.

Spritzling der KanzelhaubeNassschiebebilderDetail 1 RumpfunterseiteDetail 2 WaffenträgerDetail 3 StrukturDetail 4 Schleudersitz und Cockpit

Spritzling der Kanzelhaube

Spritzling der Kanzelhaube 

Darstellbare Maschinen:

149FW, Texas ANG 65th anniversary scheme 2012, Lackland AFB, San Antonio, Texas USA

Stärken:
  • feine Detaillierung der Oberflächen
  • detailliertes Cockpit und Schleudersitz vorhanden
  • große Auswahl an Außenlasten vorhanden
Schwächen:
  • nur eine Maschine in Sonderlackierung darstellbar
  • keine Decals für Instrumente
  • für neue Form schon viele Fischhäute und leichter Grat
Anwendung:

Aufgrund der Filigranität und Teileanzahl für den fortgeschrittenen Modellbauer geeignet

Fazit:

Trotz Fischhäute und eingeschränkter Markierungsmöglichkeiten liefert Revell eine konsequent umgesetzte F-16 im kleinen Maßstab. Die gut detaillierte Bausatzbasis lässt auf weitere Varianten hoffen.

Diese Besprechung stammt von Marco Roth - 02. März 2013

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