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TIE Fighter

Standardjäger der Imperialen Sternenflotte

von Max Hauswald (1:35 Revell)

TIE Fighter

Vorwort

Das Triebwerksgeräusch eines TIE Fighters ist eines der charakteristischsten Geräusche in der immer größer werdenden Serie an Star Wars-Filmen. Die Bezeichnung für das Fluggerät leitet sich aus dem Antrieb ab: Twin Ion Engine, auf deutsch Zwillingsionenantrieb. In eigentlichem jedem Star Wars-Film seit 1977 sind Bauformen des TIE zusehen, da diese an fast jedem Punkt der Galaxie Präsenz zeigen, um die Macht des Galaktischen Imperiums darzustellen.

TIE Fighter

Der eigentliche TIE Sternenjäger wurde im Laufe der Jahrzehnte immer mehr verändert und um eine nicht mehr zu überblickende Anzahl an Varianten erweitert. Im Internet findet man heute schnell über 50 unterschiedliche Formen des Fluggeräts für alle Einsatzzwecke: Abfangjäger, Bomber, schwere Bomber, Aufklärer, Version für elektronische Kampfführung, Lande-Schiffe, Darth Vaders Turbosternenjäger und viele, viele mehr. Leider ist auch das ursprüngliche Design des Standardjägers auf Grund des Zeitgeistes immer mehr verändert worden und so ist dieser heute deutlich moderner als vor 45 Jahren gestaltet.

TIE Fighter

Das Modell

Bei dem Bausatz handelt es sich um das 2015er Produkt von Revell, welcher von der Beschreibung her ein „First Order Special Forces TIE Fighter“ sein soll, und günstig erworben werden konnte.

Beim Öffnen der Schachtel wird man von der Größe der Teile kurz überrascht: der Sternenjäger wird groß! Ein Bild mit einem maßstäblichen Soldaten zum Größenvergleich habe ich beigefügt.

TIE Fighter

Ich persönlich kann mit der ersten Trilogie am meisten anfangen und habe mich schon an der Farbgestaltung auf der Verpackung gestört: wieso sind die tragenden Strukturen schwarz und die Sonnenkollektoren selbst sind es nicht? Ich wollte unbedingt ein Fluggerät im klassischen Farbschema: schwarze Kollektoren, ansonsten ein bläuliches Grau – wie man es seit Ende der 1970er Jahre aus dem TV gewohnt ist!

TIE Fighter

Da viele der TIE-Varianten nicht wirklich technisch dokumentiert sind, wird es schwer, die Unterschiede zwischen Bausatz und gewünschtem Modell aufzuzeigen. Der Antennenmast und auch die „Klötze“ am Fuße der Flügel/Streben sind mir aufgefallen – der eigentliche TIE Sternenjäger ist ein Einsitzer, der Bausatz stellt jedoch ein Modell für Pilot und Kanonier dar. Für mich ist bis jetzt nicht einmal klar, ob der Einsitzer nicht deutlich kleiner ist. Wäre es so überhaupt möglich, einen „echten“ Sternenjäger der ersten Filme darzustellen?

TIE Fighter

Lackierung und Alterung

Ich entschied mich dazu, dass Modell aus der Packung zu erstellen und mit dem „klassischen“ Farbeschema zu lackieren – für mich nah genug am gewünschten Vorbild.

TIE Fighter

Im Cockpit kann man sich theoretisch ausleben, da dieses gut dargestellt und detailliert ist. Da man am Ende aber nicht viel sehen wird, kann man sich so auf die notwendigsten Schritte fokussieren: Sitze ordentlich bemalen und die Details großflächig trockenpinseln. Insbesondere die Konsolen, welche direkt hinter den Scheiben sitzen, werden durch das Trockenpinseln erheblich aufgewertet.

TIE Fighter

Die Sonnenkollektoren wurden schwarz fleckig lackiert, um diese etwas zu beleben. Die restlichen Teile wurden in zwei ähnlichen Grautönen gesprüht, Details mit einem dunkleren Grau gepinselt, um die Strukturen zu betonen. Es folgten ein paar (fiktive) gelbe taktische Markierungen, sowie Details in Silber und Gunmetal. Das Auftupfen der Abnutzungen und Kratzer erfolgte mit einem zerpflückten Schwämmchen. Am Ende erfolgte ein Washing mit AKs „Starship Wash“ – passend, oder?

TIE Fighter

Wichtig war mir die dreckige und abgenutzte Erscheinung des Fluggeräts, denn das macht Star Wars für mich aus.

TIE Fighter

Max Hauswald

Publiziert am 22. März 2024

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