2000 Chevrolet Monte CarloNASCAR, #24 “DuPont”, Jeff Gordonvon Johannes Wipauer (1:24 Revell)
Zum VorbildDer Chevrolet Monte Carlo NASCAR Winston Cup-Rennwagen von 2000 war mit einem 5,9-Liter-V8-Motor (358 cu in) ausgestattet, der ca. 725–735 PS bei 7.000–7.800 U/min und ein Drehmoment von 725 Nm (535 lb-ft) leistete. Er war mit einem 4-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt. Diese auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegten Fahrzeuge verfügten über Hinterradantrieb, ein Rohrrahmenchassis mit Serienkarosserie und spezielle Rennbremsen, die sich deutlich vom 200 PS starken, frontgetriebenen Serienmodell SS unterschieden. Quelle: verschiedene Websites, die Google mit KI zusammengefasst hat.
Auf der Schachtel des Bausatzes werden die Erfolge von Jeff Gordon in der Saison 1999 und davor gepriesen, und eine sehr optimistische Prognose für 2000 gestellt. In der Bauanleitung wird hervorgehoben, dass das Rennteam von Jeff Gordon offensichtlich besser mit dem Abgang des "Crew Chief" umgegangen ist, als das in vergleichbaren früheren Fällen gelaufen war. Von den 34 Rennen, an denen Jeff Gordon im Jahr 2000 teilnahm, konnte er drei gewinnen und wurde Neunter in der Punktewertung.
Mein ModellEs war eine gute Idee von Thomas Lutz, mir diesen Bausatz als "Dankeschön" für die Mitarbeit in einem gemeinsamen Modellbauprojekt zu schenken und zu schicken. Gelegentliche Blicke "über den Tellerrand hinaus" wirken wie eine Reise: Ein bisserl Mühe wird mit vielen neuen Eindrücken belohnt.
Weil Thomas nicht ganz zu Unrecht davon ausgegangen ist, dass ich ohnehin trotz Ruhestand gut beschäftigt bin, hat er mir diesen SnapTite-Schnellbaukit geschickt. Und als fakultative Zugabe eine Resinfigur des Fahrers. Die habe ich aber bald zur Seite gelegt, weil der Helm nicht passt und die Figur sehr grob ist, sprich viel Arbeit verlangt. Außerdem fand sich ein sehr viel passenderer Spritzgußfahrer in moderner Rennbekleidung in meinem Materiallager.
Den SnapTite-Kit hab ich etwas unterschätzt ("Ab 8 Jahren, das kann ich ja mit Faktor 9"). Der Kunststoff ist etwas weicher als üblich, erinnert fast an das Material der 72er Figurensets. Kleben am ehesten noch mit Sekundenkleber, aber das braucht man ja nicht. Es sei denn, man treibt die Metallachsen mit der Kraft eines erwachsenen Mannes in die Plastikfelgen... Die muss man dann mit Loctite reparieren :( Das Modell ist OOB entstanden, bis auf ein bisserl Farbe an den Felgen, dem Heckspoiler, an den Versteifungsrippen(?) der Front- und Heckscheibe sowie einigen Teilen der Innenausstattung. Und der Fahrerfigur, deren Overall ich nach Originalfotos von Jeff Gordon aus dem Web dreifärbig mit Dupont-Logo gestaltet habe...
FazitDas Thema NASCAR-Wagen hat viel Spaß und Abwechslung gebracht, sehr schön. Aber Stecken und Schrauben statt Kleben und Spachteln... ist nicht meins. Und die üblichen Decals, die kann man am Modell genau einjustieren, bis sie passen. Die Sticker kleben beim Erstkontakt recht gut. Nachträgliches Verändern der Position ist nicht einfach. Ich nehme an, da ist eine große Fehlertoleranz der Kids vorausgesetzt worden. Also, Decals sind mir lieber! Johannes Wipauer Publiziert am 24. April 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |