McDonnell Douglas F-4F Phantom II38+73, JG 72, Rheine-Hopsten, Anstrich gem. Norm 81Bvon Hans-Joachim Hockl (1:48 Meng Model)
Hier nun eine weitere F-4F aus Rheine-Hopsten, diesmal im Norm 81B. Für den Bau entschied ich mich wieder einmal für den F-4E Bausatz von Meng, da er mit ein paar wenigen Handgriffen in eine F-4F umgebaut werden kann. Die paar Schwächen, welche dieser Bausatz besitzt, habe ich bereits im ersten Bericht angesprochen und auch hier wieder beseitigt. Für die Lackierung verwendete ich diesmal wieder die Farben von Hataka aus der orangenen Serie, welche sich gut verarbeiten ließen und die Farbtöne sehr gut wiedergeben. Die Abziehbilder stammen wieder von dem super Bogen von AirDoc HoPD 48002 für die F-4F im Norm 81. Der Bau ging wie gewohnt von der Hand, und die Passgenauigkeit war bis auf die wohl vom Formenbau vorgegebenen Nähte im Bereich des Bugs und Hecks sehr gut. In den beiden Draufsichten ist sehr schön der geschwungene Farbverlauf vom Norm 81B im Gegensatz zum geraden Verlauf des Norm 81A zu sehen, ebenso wie die vertauschten Farbfelder. Die 38+73 hatte zusätzlich gelbe Luftkampfmarkierungen, die zur besseren Unterscheidung im Luftkampf dienten und dem Modell einen zusätzlichen kleinen Farbtupfer verleihen.
Beim Bau fiel mir dann bei der Bildvorlage auf, dass die 38+73 noch die 500mm großen Kreuze trug, da ich an dem Bild dieser Maschine keine Rechte besitze, und ich auch nicht mehr weiß, auf welcher Photoseite ich das Bild gefunden habe, um es dann verlinken zu können, kann ich das Foto hier leider nicht beisteuern. Auch der Zahlencode hat noch die alte Schriftart und nicht diese rundliche Schriftart.
Im Bereich des Cockpits waren auch noch die größeren Schleudersitz-Warndreiecke angebracht, allerdings bereits in Lachsrot. Auch die No Step Symbole in Form eines Schuhabdrucks waren schwarz mit weiß durchkreuzt. Die Walkways bestanden nicht aus einer dünnen Linie, sondern waren am Rand schraffiert.
Hier nun in loser Folge weitere Bilder:
Auch die hintere Bugfahrwerksabdeckung wurde in den Farben der Luftkampfmarkierungen lackiert.
Am vorderen Kabinendach habe ich die Rückspiegel von Quickboost QB 48 782 angebracht, da selbige im Bausatz nicht enthalten sind. Die Pilotenfiguren stammen noch von einigen älteren 48iger Bausätzen aus einer früheren Zeit. Gut, dass man nicht immer alles sofort wegwirft :-).
Zum Präsentieren habe ich mir noch eine kleine Dio-Platte erstellt. Die Figuren darauf stammen von Preiser und das „Gestell“ habe ich scratch erstellt. Es soll wohl für den Anflug mit Tacan sein. Gesehen habe ich dieses Tacan-Gestell beim Spotterday 2012 in Wittmund, und gleich ein paar Fotos davon gemacht. Die Maße habe ich auf 2x2m geschätzt und wenn ich das Modell daneben sehe, war meine Schätzung wohl recht genau.
So das war es dann wieder von mir. Jetzt fehlt nur noch der Norm90J Anstrich in der Sammlung. Viel Spaß beim Basteln! Hans-Joachim Hockl Publiziert am 18. April 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |