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Streetfighter

aus der Restekiste

von Frank Uhlmann (1:12 Verschiedene Hersteller)

Streetfighter

Heute habe ich es endlich fertig bekommen. Ein Projekt, das mir schon seit langer Zeit durchs Hirn geisterte, aber die Restekiste dafür nicht voll genug war. Den letzten Ansporn bekam ich in unserem letzten Sommerurlaub, als mir eine Ausgabe des Streetfighter Magazins in die Hände fiel, in dem eine wunderschöne Yamaha R1 abgebildet war. An dieser Stelle vielen Dank an Meister Dirgel für den Denkanstoß.

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Bei der Betrachtung der Bilder fiel mir ein, dass ich noch eine gebaute R1 und eine Ducati 916 (beide mit leichten Schäden durch Umzug) sowie Unmengen an Resten von den vielen MotoGP Rennern hatte. Also frisch ans Werk.

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Die Basis, also Motor, Rahmen und Tank, bildet o.g R1. Das Rahmenheck wurde entfernt und an den Tank eine Sitzbank-/Heckkombination in Eigenregie aus Flashbonder geformt und verschliffen und nachgeformt und wieder verschliffen... das ging einige Tage so bis ich zufrieden war.

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Als nächstes wollte ich unbedingt eine Einarmschwinge verbauen. Hier drängte sich die Duc 916 förmlich auf. Bei ersten Passproben jedoch merkte ich, dass das Originalteil viel zu kurz war und furchtbar aussah.

Also musste sie mit Hilfe der R1 Schwinge verlängert werden, was auch recht gut geworden ist. Felgen und hintere Bremsanlage spendete wieder die Duc. Die Gabel stammt von irgendeinem GP Renner, wahrscheinlich von einer Honda NSR 500.

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Die Bremsscheiben vorn waren von einer Kawasaki ZZR 1400 übrig und wo der Frontfender herkommt kann ich beim besten Willen nicht sagen.

Aus einem weiteren Fender baute ich eine Lufthutze die ich auf dem Tank anbrachte. Der Lenker war in seinem alten Leben mal ein Nagel und die Lachgasflasche im Heck entstammt einem Kugelschreiber. Der Underseatauspuff ist ein Eigenbau aus diversen Restteilen, die Lampenmaske ist ebenfalls Eigenbau, die Lampen stammen aus einer Mini Mag-lite.

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Beim Lack habe ich viel für mich Neues versucht, das Rot der Felgen und des Motors kommt aus der Dose von Dupli Color (war noch vom letzten Mal übrig). Bei Rahmen und Auspuff habe ich mit Metallizern von Modell Master experimentiert, und bin mit dem Ergebnis nicht vollkommen zufrieden.

Die Hauptfarbe ist ein wunderschöner FlipFlop Lack von Dreamcolors der zwischen Rot, Grün und Blau wechselnd schimmert. Und nach ca. 150 Fotos mit unterschiedlichsten Belichtungen und Lichtverhältnissen musste ich mich damit abfinden, dass dieser schöne Effekt auf Bildern absolut nicht zur Geltung kommt, was wirklich unheimlich ärgerlich ist!

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Live im Sonnenlicht wirkt es super. Alles in allem sind mir auf den Bildern noch diverse Unsauberkeiten aufgefallen, die man so kaum sehen kann, aber mich doch ein wenig ärgern.Aber ein Ehrenplatz in der Vitrine ist dem guten Stück auf jeden Fall sicher, weil es irre Spaß gemacht hat mal ein Modell ohne Anleitung und nur nach Gefallen und mit handwerklichem Geschick zu bauen. Das wird für mich die Zukunft meines Hobbys werden, denn Ideen habe ich noch genug, und 1:12 Schrott bekommt man bei den Internet Auktionen auch gern mal günstig...

Ich hoffe sie gefällt euch!

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Frank Uhlmann

Publiziert am 30. Juni 2010

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