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MiG-25PD Foxbat-E

von Andreas Hermanns (1:48 Kitty Hawk)

MiG-25PD Foxbat-E

Das Original

Anfang der 1960er Jahre erwuchs in der Sowjetunion ein dringender Bedarf an einem geeigneten Abfangjäger, um der Bedrohung durch den amerikanischen Atombomber North American B-70 "Valkyrie" und das Jagdflugzeug Lockheed A-12, die beide Mach 3 und eine Flughöhe von 24.000m erreichten, zu begegnen.

Umgehend begann das Konstruktionsbüro MiG mit der Entwicklung mehrerer Prototypen. Bei der Erprobung dieser Versuchsmuster wurden etliche Geschwindigkeits-, Höhen- und Steigzeitrekorde aufgestellt.

1973 erreichte der im Westen als Foxbat A bezeichnete Abfangjäger MiG-25P seine Einsatzbereitschaft. Ab 1978 wurde die Serienfertigung von der MiG-25P auf die Version MiG-25PD mit längerer Nase umgestellt.

MiG-25PD Foxbat-E

Das Modell

Als Kitty Hawk vor einigen Monaten ein Modell der MiG-25 herausbrachte, war bei mir die Vorfreude auf diesen Bausatz sehr groß. Im Gegensatz zu dem betagten Baukasten von Revell, der bestenfalls - nun sagen wir mal vorsichtig - als etwas old-school bezeichnet werden kann, versprach ein erster Blick in den Karton nur Positives: sauberer Guss, feine versenkte Strukturen, schöne Details, Beigabe einer Fotoätzplatine und, und, und...

MiG-25PD Foxbat-E

Dann begann ich vor einigen Wochen mit dem Bauprojekt. Dabei stellte sich sehr schnell raus, dass der Kit alles andere als unproblematisch war - da passte überhaupt gar nichts! Besonders schlimm erwiesen sich die beiden Rumpfschalen. Die ließen sich nur unter massivem Druck, mit einer Menge Plastik-Sheet und sehr, sehr viel Spachtel in eine halbwegs vernünftige Form bringen. Die Unzulänglichkeiten setzten sich dann über das gesamte Modell fort, so dass ich mehr als einmal den Bausatz am liebsten entsorgt hätte - aber irgendwie konnte ich mich dann doch zum Durchhalten bewegen.

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MiG-25PD Foxbat-E

 

Nach der ausgiebigen Spachtel- und vor allem Schleiforgie konnte ich endlich mit der Lackierung beginnen. Zunächst versah ich das Modell mit einer Grundierung (Tamiya Fine), um anschließend das Pre-Shading aufzutragen.

Es folgte eine dünn aufgetragene Schicht in Grau. Um dieses (Einheits-)Grau aufzubrechen, trug ich weitere Farbschichten mit der aufgehellten oder abgedunkelten Basisfarbe an verschiedenen Bereichen des Fliegers auf. Die Alterung der Blechstöße mit dunkelgrauer Pastellkreide brachte schließlich das gewünschte "Leben in die Farbe".

Die Lackierung der Heißbereiche der Triebwerke erfolgte mit diversen ALCLAD-Farbtönen.

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MiG-25PD Foxbat-E

 

Nun ja, insgesamt gesehen ein wirklich sehr herausforderndes Projekt. Einen ausführlicheren (Bau-) Bericht, in dem auf alle Schwachstellen des Modells hingewiesen wird, findet der Interessierte im Forum von www.airwingmodels.de.

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Andreas Hermanns

Publiziert am 26. Dezember 2014

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