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Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

von Michael Klinger (1:72 LS)

Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

Am 9. April 1937 landete die Mitsubishi Ki 15 Karigane I mit dem Namen „Kamikaze“ (Göttlicher Wind) auf dem Flughafen Croydon in London. Masaaki Iinuma und Kenji Tsukagoshi hatten damit ihren Rekordflug von Tachikawa in Japan nach London mit einer Gesamtflugzeit von 51 Stunden und 17 Minuten beendet. Die Ki 15 war eigentlich als Aufklärer für die Japanische Heeresluftwaffe entwickelt worden, und das ganze ist sicher auch eine Propagandaveranstaltung der Japaner gewesen, doch als solche erkannten das wahrscheinlich damals nur wenige Menschen. In den 1970er Jahren brachte eine Firma Namens Mania (dahinter stand angeblich eine Gruppe japanischer Modellbauenthusiasten) das Modell der zivilen Ki 15 „Kamikaze“, später erschien der gleiche Bausatz auch bei LS. Beide Kits sind lange aus dem Handel und heute eine Rarität. Meine Ki 15 erhielt unter den Flügelspitzen statt der Decals selbstgemalte Sonnensymbole (abgeleitet von der japanischen Kriegsflagge). Dazu lackierte ich erst weiß, ritzte dann mit Skalpell und Lineal die Farbgrenzen leicht ein und malte zuletzt die roten Sonnenstrahlen. Die Funkantenne besteht aus einem einzelnen Faden einer Nylonstrumpfhose, mit Sekundenkleber verklebt. Vorteil: Der elastische Faden reißt fast nie, wenn mal jemand versehentlich dagegenkommt. Solche „Antennen“ sitzen an meinen Modellen seit Jahrzehnten straff. Das Modell wurde mit Humbrolfarben, unter anderem Matt Dunkelblau von Humbrol, sowie Alu aus der Sprühdose lackiert.

Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

Mitsubishi Ki-15 Kamikaze

Michael Klinger

Publiziert am 15. April 2006

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