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Porsche Carrera GT

von Kai Maier, 16 Jahre (1:24 Tamiya)

Porsche Carrera GT

Zum Original:

Der Carrera GT zog die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit bereits bei seiner ersten Vorstellung als Autoentwurf auf dem Pariser Automobilsalon 2000 auf sich. Angekündigt als Porsches neues Flagschiff bei den Supersportwagen wurde der Carrera GT im Jahr 2003 offiziell auf den internationalen Motormarkt losgelassen. Ausgestattet mit neuester und auch extremer Rennsporttechnologie, reiht sich der Carrera GT in das beeindruckende Angebot der Supersportwagen ein, das die Spitzenhersteller aufzubieten haben, wie etwa den Enzo Ferrari, den Lamborghini Murcielago und den Mercedes-Benz SLR McLaren. Der Carrera GT weist ein brandneues, vom Rennsport her kommendes 5,7 Liter V10-Triebwerk auf, das den standardmäßigen, waagrechten 6-Zylindermotor ersetzt. Eine leichte Keramik-Lamellenkupplung mit kleinem Durchmesser überträgt die 612 PS an das kompakte, handgeschaltete Getriebe und treibt so dieses Muster an perfekter Ingenieursleistung auf eine atemberaubende Höchstgeschwindikeit von 330 km/h bei einer Beschleunigung von 0-100 km/h in weniger als 3,9 Sekunden. Der hintere Hilfsrahmen, welcher den V10 Motor in einer Mittelmotor-Anordnung aufnimmt, und der Rahmen des Monocoque-Fahrgestells wurden unter Verwendung eines speziell leichtgewichtigen Karbon-Verbundmaterials mit hoher Festigkeit konstruiert, was dem Carrera GT zu einem Gewicht von nicht mehr als 1380 kg verhilft. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, besitzt der GT ein überlegenes Handling, hohen Nutzwert und herausragende Sicherheitsmerkmale, wie man sie von einem Hochleistungs-Porsche erwarten darf. Mit dem Schritt weg vom traditionellen, waagrecht liegenden Boxermotor - so sagt man - legt der Carrera GT einen neuen Grundstein für eine aufregend neue Ära in der bewundernswerten Geschichte eines der Spitzenhersteller von Sportwagen in der Welt.

Porsche Carrera GT

Beachte den Carrera GT Schriftzug am Heck.
Beachte den Carrera GT Schriftzug am Heck.

Zum Modell:

Tamiya liefert dem Modellbauer ein Modell das allein durch seine Verpackung alles sagt. Plastikteile vom feinsten, allerbeste Klarsichtteile und spitzen Decals und Elleganz pur.

In 25 Schritten führt die Bauanleitung den Modellbauer zu einem absolut einmaligen Modell. An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz Hans Zeitvogel und Rainer Uhlig erwähen, welche in der KIT Auto-Modell Journal jedem Porsche Carrera GT Bauer eine sehr gute Hilfestellung geben.

Porsche Carrera GT

Porsche Carrera GT

Bei der Farbgebung hat jeder Modellbauer, so auch ich die Qual der Wahl: Schwarz, Indischrot, Fayencegelb, Basaltschwarz, Sealgraumetallic oder GT-Silbermetallic. Nach langem hin und her entschied ich mich, auch durch Einflüsse von Freunden, für dass Fayencegelb. Dieses wurde direkt aus der Dose gesprüht und liefert ein überzeugendes Ergebnis.

Porsche Carrera GT

Porsche Carrera GT

Die Farbwahl des Innenraums fällt etwas leichter: Ascotbraun, Dunkelgrau oder Terracotta. Ich entschied mich für Terracotta. Dieser Farbton wird von Revell Matt 85 perfekt getroffen. Der Rest am Modell wurde mit Revell Farben gebrusht, die Detailbemalungen entstanden mit dem Pinsel.

Beachte die Gitter auf der Motorabdeckung in Form von Decals
Beachte die Gitter auf der Motorabdeckung in Form von Decals

Bei ein paar Details hat Tamiya exzellente Arbeit geleistet, so möchte ich an dieser Stelle kurz den später noch einsehbaren Motor, die absolut realistischen Scheibenbremsen, die Scheinwerfer und die Konsole mit dem Instrumentebrett, sowie den in zwei Positionen baubaren Heckspoiler erwähnen.

Bei ein-zwei Details rätselte ich lang, fand aber keine Lösung: Warum ist das linke runde Rücklicht nicht wie das rechte bereits in rotem Plastik sondern in durchsichtigem? Und warum hat Tamiya den Decals keine normalen Nummernschilder hinzugefügt?

Für schlecht-Wetter-Fahrten: eine Hardtop-Version.
Für schlecht-Wetter-Fahrten: eine Hardtop-Version.

Bei Internetrecherchen fielen mir diverse kleine Unterschiede zwischen zwei verschiedenen GT´s auf. Das von mir gebaute Modell, und ein Fahrzeug welches an der Front unterhalb der Motorhaube noch Nebelscheinwerfer hat, bei dem die Türgriffe weiter oben sitzen und besser sichtbar sind, an dem die Seitenspiegel einen anderen Fuß haben und an dem die Scheinwerfer vorne eine andere Farbe haben. Schade, dass sich Tamiya nicht beiden Modellen angenommen hat.

Porsche Carrera GT

Das Dach ist später noch abnehmbar was den Einblick auf den Innenraum freigibt. Die vordere Nummerntafel wurde von mir aus optischen Gründen nicht angeklebt.

Der Motor: Auch im fertigen Modell noch sehr schön anzusehen.
Der Motor: Auch im fertigen Modell noch sehr schön anzusehen.

Porsche Carrera GT

Fazit:

Tamiya hat sich bei diesem Modell meiner Meinung nach selbst übertroffen und eine (weitere) Glanzleistung vollbracht. Der Bau hat sehr viel Spaß bereitet, wobei aber der Preis eine sehr abschreckende Wirkung auf den Modellbauer, speziell auf die jüngeren hat. Doch der Bausatz ist und bleibt sein Geld wert und absolut empfehlenswert.

Reifen- und Interiordetails
Reifen- und Interiordetails

Porsche Carrera GT

Kai Maier, 16 Jahre

Publiziert am 17. August 2005

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