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London Bus

von Michael Franz (1:24 Revell)

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Das Original

Der AEC Routemaster ist ein Doppeldecker-Linienbus, der zwischen 1954 und 1968 von der Associated Equipment Company (AEC) speziell als Stadt- und Regionalbus (Country Bus Coach) für London Transport hergestellt wurde.

Der Routemaster wurde Mitte der 1950er Jahre als selbsttragender Bus mit einer Aluminium-Karosserie auf je einem Vorderachs- und Hinterachs-Schemel als Nachfolger des AEC Regent (dem London-Transport-Standard-Doppeldecker der 1940er und 50er Jahre RT) konstruiert. Die erste Fahrt eines Routemasters in London fand am 8. Februar 1956 statt. Die ersten Fahrzeuge der Routemaster-Bauart waren 8,4 Meter lang (genannt RM = Routemaster), hatten 64 Sitzplätze und gingen zwischen 1959 und 1962 in Betrieb.

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Zur Umstellung des Londoner Trolleybus-Betriebs auf Dieselbusse wurden 1962 um ein halbes Fensterteil verlängerte Modelle (genannt RML = „Routemaster long") mit 72 Sitzplätzen in Betrieb genommen. Von 1965 bis 1968 wurden nur noch diese 9,1 Meter langen RML angeschafft. Die beiden Varianten sind in der Seitenansicht durch das zusätzliche, kleinere Fenster in der Mitte des RML leicht unterscheidbar. Einige Fahrzeuge waren zunächst grün lackiert (für GreenLine Coaches = Expressbusse in die Vororte und für London Country Bus Service LCBS = Busse in den Vororten), zu bestimmten Jubiläen auch silber- oder goldfarben lackiert, nach der Privatisierung in den 1980er Jahren auch in anderen Farben. Die populärste Farbgebung der Routemaster ist wohl das für London typische Rot, das auch heute wieder für Stadtbusse in der Innenstadt Londons vorgeschrieben ist. Für die Routemaster-Busse war eine Einsatzzeit von 17 Jahren vorgesehen, allerdings sind viele der Busse deutlich älter geworden. Durch die gewichtsparende Aluminium-Bauweise ist der Aufbau sehr haltbar.

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In den fünfzig Jahren, die die Baureihe nun besteht, hat sich an den Fahrzeugen einiges geändert. Mehrmals bekamen die Routemaster neue Motoren: Während man 1962 und 1963 einige neue Busse mit Leyland-Motoren ausstattete, bekamen 1990 und 1994 von der noch aus 502 Wagen bestehenden RML-Flotte 500 Fahrzeuge neue Iveco-Motoren.

Quelle: Wikipedia

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Der Bausatz

Der Bausatz besteht aus 391 sehr gut gefertigten Einzelteilen. Es lassen sich zwei Varianten bauen, die Ursprungsversion mit Leyland-Motor und die neue Version mit einem 6-Zylinder Scania-Motor. Die großen Werbetafeln, die auf dem Deckelbild dargestellt, sind für die neue Version ebenfalls inklusive. Der Aufbau des Busses ist in das Innenleben und die äußere Hülle gegliedert, was die Lackierung sehr erleichtert. Der Decalbogen umfasst alle Decals, die für beide Versionen benötigt werden. Die großen Werbetafeln liegen jedoch nicht als Decal bei, sondern müssen ausgeschnitten und dann mit dem Papier zusammen aufgeklebt werden. Der Bauplan umfasst 90 Baustufen und ist wie immer bei Revell vorbildlich.

Packungsinhalt: 20 Rahmen und Großteile in Hell- und Dunkelgrau, 3 Rahmen Klarsichtteile, 6 Reifen, 1 Decalbogen, Bauanleitung.

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Das Modell:

Eine leicht gealterte Version, wie sie aus dem Londoner Straßenverkehr nicht wegzudenken wäre. Maßstab 1:24 von Revell. Als Änderung zum Bausatz erhielt der Bus einen neuen Kühlergrill aus einem echten Gitter, sowie eine dezente Alterung sowohl innen als auch außen mit Pigmenten und Ölfarben.

Als Base dient der Union Jack - somit wären zwei unweigerlich miteinander verbundene Wahrzeichen Londons / Englands vereint.

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Michael Franz,
www.world-in-scale.de

Publiziert am 26. Juni 2012

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