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D.H. 106 Comet-4B

(Amodel - Nr. 1448)

Amodel - D.H. 106 Comet-4B

Produktinfo:

Hersteller:Amodel
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:1448 - D.H. 106 Comet-4B
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2015
Preis:ca. 22 €
Inhalt:
  • 6 Spritzrahmen grau, insgesamt 57 Teile
  • 1 loses Teil klar/durchsichtig für Cockpitdach und -fenster
  • 1 Decalbogen
  • Bauanleitung, 4 Seiten auf 1 Blatt ca. DIN A3 gedruckt

Besprechung:

Zum Vorbild findet man auf Wikipedia unter diesem Link die wesentlichsten Angaben. So sehr ich mich über jedes neue Airlinermodell freue, eine Comet 4C mit den Zusatztanks an den Flügelvorderkanten in 1:144 wäre mir und vermutlich vielen anderen Modellbauern noch lieber gewesen.

Im Stülpkarton finden wir folgenden Inhalt:

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D.H. 106 Comet-4B

 

Wer etwas macht, was andere schon vor ihm taten, wird immer an diesen Vorgängern gemessen werden. Was die Detaillierung betrifft, ist der Airfix-Kit aus dem Jahre 1962 mit seinen erhabenen Panellines ganz klar zweite Wahl. Aber mit Maßband und Taschenrechner bewaffnet zeigt sich, dass Amodel den Rumpf um ca. 12 mm zu kurz gemacht hat, Airfix ist da genauer. Die Spannweite stimmt bei beiden. Sonst hab ich nichts vermessen, ich bin ja kein „Nietenzähler". Die feineren Strukturen des neueren Modells zählen aber in meinen Augen mehr. Nur ist Amodel leider bei der BEA-Version auch ein ärgerlicher Schreibfehler bei den Decals passiert: „Rolls Royse" klingt zwar so ähnlich, tut aber in den Augen weh. Ärgerlich, weil weiße Schrift auf schwarzen Grund schwierig zu „reparieren" ist. Auch bei der Registrierung „G-ARMA" würde ich korrigieren: die G-APMA war regelmäßiger Gast in Tempelhof, in genau der Livery, die Amodel bietet. Bei „G-ARMA" greift sogar Airliners.net ins Leere.

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D.H. 106 Comet-4B

 

Die zweisprachige Bauanleitung (englisch und russisch) ist beim Zusammenbau des hochdetaillierten Hauptfahrwerks (jeweils 10 Teile) zu ungenau. Da bedarf es eingehender Vorbildrecherche, was wahrscheinlich nur durch tatsächlichen oder virtuellen Besuch bei den in Museen erhaltenen Maschinen möglich ist.

Zum Abschluss ein großes Lob für die sehr schön ausgeführten Triebwerksauslässe und das fein detaillierte Fahrwerk.

Darstellbare Maschinen:
De Havilland DH 106 Comet 4B der BEA (British European Airways), wie sie zwischen 1959 und 1968 ausgesehen haben. Zu G-ARMA habe ich keinen Beleg gefunden, Alternative durch Schnipseln: G-APMA
Stärken:
  • Gut detailliert
Schwächen:
  • Maßhaltigkeit beim Rumpf
  • Decals fehlerhaft
  • Bauanleitung nicht ausreichend deutlich
Anwendung: Gute Ausgangsbasis für ein hochdetailliertes Modell

Fazit:

Bitte mit einer Comet 4C weitermachen und die besser recherchieren!

Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 23. April 2016

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