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Dodge Viper GTS

(Revell - Nr. 07040)

Revell - Dodge Viper GTS

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Autos
Katalog Nummer:07040 - Dodge Viper GTS
Maßstab:1:25
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:September 2018
Preis:ca. 30 €
Inhalt:
  • 3 Rahmen aus weißem Kunststoff
  • 1 Rahmen aus verchromtem Kunststoff
  • 1 Rahmen mit Klarteilen, 2 Teile aus klarrotem Kuststoff 
  • Karrosserie & Motorhaube
  • 4 Vinylreifen
  • 1 Decalbogen
  • Farbige Anleitung

Besprechung:

Revell - Dodge Viper GTS

Die Dodge Viper kam zum ersten mal 1992 auf den Markt. Man konnte aber bereits ein Jahr früher eine Viper als Pacecar beim Rennen von Indianapolis bewundern. Mit einem riesigen 8-Liter-V10 Motor und einer Leistung von 408 darf man die Viper durchaus in die Riege der Supersportwagen einreihen. Die erste Generation lief "nur" 264km/h, sie war damit zwar weit von der 300er Marke entfernt, man darf jedoch nicht vergessen dass der Wagen für knapp 60.000 US$ angeboten wurde (damals ganz grob 100.000DM). Die zweite Generation, die ab ca. 1996 erhältlich war und zu der auch die hier vorgestellte GTS Version gehörte, war nochmal ein gutes Stück leistungsstärker. Die 1998er Viper z.B. holte 456 Pferdchen aus dem V10, was für 295km/h ausreichte. Die Dodge Viper wurde auch für Rennen in der GT Klasse eingesetzt. Viele sahen in ihr einen würdigen Nachfolger für die berühmte Shelby Cobra der 1960er Jahre. Es gab noch zwei weitere Generationen der Viper, die letzte Ausführung SRT legte in Sachen Fahrleistungen nochmal eine Schippe drauf, mit brachialen 649PS lies die SRT die 300er Marke weit hinter sich, erst bei 330km/h was schluss. 2017 endete die Produktion der Viper mangels Nachfrage.

Dodge Viper GTSDodge Viper GTSDodge Viper GTSDodge Viper GTSDodge Viper GTSDodge Viper GTSDodge Viper GTS

Dodge Viper GTS

 

Der Bausatz ist schon eine ganze Weile in diversen Ausführungen erhältlich. Erstmals 1992 erschien er in der offenen Variante RT/10, zwei Jahre später erfolgte ein Update mit neuen Teilen für die geschlossene GTS Version. Gefertigt in weißem Kunststoff befinden sich knapp über 80 Einzelteile die hier aber nicht alle benötigt werden. Die Qualität ist nach mehr als 20 Jahren immer noch recht ordentlich, außer etwas Grat an manchen Teilen findet man nichts was das Modellbauerherz "höher" schlagen lässt. Das passiert dann schon eher beim Betrachten der Details. Auch wenn es nur verhältnismäßig wenige Teile sind so sind doch alle relevanten Details vorhanden. Neben einem kompletten Motor samt Antriebsstrang sind auch die Radaufhängungen und der Innenraum vollständig nachgebildet worden.  Die Achsteile wirken zwar ein wenig vereinfacht, allzu viel sieht man davon am fertigen Modell aber nicht mehr. Die Lenkung ist starr, wenigstens die Räder bleiben drehbar da sie nur auf Spreizdübel aufgesteckt werden. 

Revell - Dodge Viper GTS

Weniger gut gefallen mir die profilierten Gummireifen da sie aus einem recht harten „weichen“ Kunststoff sind. Man sollte sie zumindest etwas mit Schleifpapier bearbeiten um ihnen den spielzeugartigen Seidenglanz zu nehmen. Die Felgen sind kurioser vertikal geteilt, der hintere Teil ist aus weißem Kunststoff, der vordere, sichtbare Teil ist verchromt. Womit wir auch schon bei der zweiten Sache sind die mir hier nicht gefällt: Die Chromteile. Egal wie man versucht sich die Welt schön zu reden, diese Art von Chromteilen ruinieren am Ende immer den Gesamteindruck.

Das dachte sich wohl auch der Erbauer des „Prototypenmodells“ von der Verpackung, dort sind zumindest die Felgen umlackiert worden. Abgesehen davon sind unsinnigerweise auch Teile des Motors und die Quertraverse hinter dem Hinterachs-Differenzial verchromt. Spiegel und Lampengehäuse in Chrom sind für die Not aber in Ordnung :)

Einige Oberflächen im Innenraum sind mit einer Textur versehen die den Teppichbezug simulieren. Bis auf die fehlenden Sitzgurte gibt es dort nicht weiter zu beanstanden, besonders das Armaturenbrett mit fein aufgeprägten Instrumentenskalen sieht sehr gut aus. Da es keine Seitenscheiben gibt ist der Innenraum am fertigen Modell noch gut einsehbar. Die Motorhaube wird nur aufgelegt, so kann man später bei Bedarf den gut gemachten Motor vorzeigen. Die Haube scheint nicht wirklich gut zu passen wenn man sich das gebaute Modell anschaut.

Revell - Dodge Viper GTS

Der Decalbogen ist riesig ausgefallen (für ein 1:24er Strassenfahrzeug). Der Bogen ist sehr sauber gedruckt und enthält neben den Viper-typischen Dekorstreifen in drei Farben auch eine ganze Reihe von Nummernschildern, Instrumente, Embleme,  Schriftzüge und noch vieles mehr. In Summe sind es ca. 140 einzelne Decals! Schade dass Revell in der Bemalungsanleitung nur Rot als Außenfarbe vorschlägt, es gab sicherlich noch einige andere Kombinationen aus Innenraumfarbe und Außenfarbe. Wer das genaue Modelljahr für seine Recherchen braucht, auf dem Decalbogen steht es, 1997!

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Dodge Viper GTS

 

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Dodge Viper GTS

 

Revell - Dodge Viper GTS

Darstellbare Fahrzeuge:

Man kann mit den beiliegenden Nummernschild-Decals ein Fahrzeug aus Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Schweiz, USA, Italien oder Österreich bauen.

Fazit:

Die Viper GTS ist ein einfach aufgebauter, aber deswegen nicht schlecht detaillierter Bausatz dieses Urvaters der "neuen" Muscle Cars.

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 24. Oktober 2018

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