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U.S.S. Fletcher (DD-445)

(Revell - Nr. 05127)

Revell - U.S.S. Fletcher (DD-445)

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Schiffe Militär WK2
Katalog Nummer:05127 - U.S.S. Fletcher (DD-445)
Maßstab:1:700
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Juni 2014
Preis:ca. 7 €
Inhalt:
  • 2 Gießäste aus hellgrauem Kunststoff
  • 1 Bogen mit Signlaflaggen aus Papier
  • 1 Decalbogen
  • 1 Anleitung in Schwarz-Weiß

Besprechung:

Revell - U.S.S. Fletcher (DD-445)

Der Bau neuer Schlachtschiffe und Flugzeugträger, die Geschwindigkeiten über 30 Knoten erreichten, erforderte auch neue und modernere Zerstörer mit Leistungen bis zu 38 Knoten. Daher entschied man sich im Januar 1940 für den Entwurf eines neuen Zerstörers mit einer 12,7-cm-Hauptbewaffnung in fünf Geschütztürmen und zehn Torpedorohren. Bis Ende 1940 sind Bauaufträge für 100 Schiffe der zukünftigen "Fletcher-Klasse" an elf verschiedene Werften vergeben worden. Mit dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 vergab die US Navy weitere 75 Aufträge. Das Typschiff DD-445 USS "Fletcher" lief am 3. Mai 1942 vom Stapel. Der Schiffsrumpf war im Gegensatz zu allen früheren US Zerstörern deutlich höher belastbar, so dass die von zwei Hochdruck-Dampfturbinenanlagen mit einer Leistung von 60.000 Wellen-PS angetriebenen Zerstörer eine Höchstgeschwindigkeit von 37 Knoten erreichten.

Revell - U.S.S. Fletcher (DD-445)

Die maximale Dauergeschwindigkeit unter Einsatzbedingungen lag bei 32 bis 33 Knoten. Durch die moderne Radarausrüstung war auch bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen die volle Einsatzfähigkeit gewährleistet. Einige Teile der Aufbauten erhielten eine 12 Millimeter starke Panzerung aus gehärtetem Stahl, in den lebenswichtigen Bereichen des Rumpfes wurde sogar 19-mm-Panzerstahl verbaut. Dank der weitgehend konservativen Konstruktion, einer leistungsfähigen Antriebsanlage und der umfangreichen Ausrüstung mit modernsten Radar- und Sensoranlagen, erwiesen sich die Schiffe als die erfolgreichsten Zerstörer der US-Navy im 2. Weltkrieg. Während des Krieges sind 18 Schiffe durch Feindeinwirkung verloren gegangen. Von den 145 kurz nach Kriegsende außer Dienst gestellten Fletcher-Zerstörern, wurden zu Beginn des Korea-Krieges über 60 reaktiviert. Zudem verkaufte die US Navy etliche Schiffe Ende der 50er Jahre an befreundete Nationen.

Quelle: Revell 

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U.S.S. Fletcher (DD-445)

 

Der Bausatz ist eine Wiederauflage aus den alten Formen von Matchbox aus dem Jahre 1978. Die knapp 70 Bauteile können ihre Herkunft nur schwerlich verbergen, weisen sie doch nur eine sehr rudimentäre Detaillierung auf. Der Guss der Teile ist aber in Ordnung, Grat oder Fischhaut ist kaum zu finden. Auch die Angüsse sind erfreulich klein ausgefallen, im Vergleich zu den Rahmen. Die Aufbauten weisen einige einfache erhabene Gravuren auf, die 5inch Geschütztürme dagegen sind vollkommen glatt. Von der Ausrüstung her dürfte das Modell einen sehr frühen Bauzustand darstellen, was auch durch die darstellbaren Schiffe untermauert wird (es fehlen z.B. die extra Flugabwehrgeschütze und die erweiterte Radaranlage). Das Schiff ist im Übrigen nur als Wasserlinienmodell baubar. 

Revell - U.S.S. Fletcher (DD-445)

Mit dem Bausatz können zwei Schiffe dargestellt werden, die DD451 Fletcher und die DD451 Chevalier, beide im Zeitraum zweite Jahreshälfte 1942. Die Chevalier trägt den einfarbigen hellgrauen Anstrich während die Fletcher das bei Kriegseintritt übliche Fleckenmuster trägt. Die Decals bestehen lediglich aus den vier Schiffsnummern, die Signalflaggen sind auf einem Stück Papier aufgedruckt. Über deren Anbringung schweigt sich die ansonsten übersichtliche Bauanleitung jedoch aus, genau so wie bei der Verspannung.

Revell - U.S.S. Fletcher (DD-445)

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Darstellbare Einheiten:
  • U.S.S. Chevalier DD-451, Boston, Oktober 1942
  • U.S.S. Fletcher DD-445, Navy Yard New York, Juli 1942
Stärken:
  • Sauberer Guss
  • Einfacher Aufbau
Schwächen:
  • Kaum Details
  • Teile stark vereinfacht und nicht maßstäblich
Anwendung:
  • Einfach, sofern aus dem Kasten gebaut

Fazit:

Ein sehr einfacher Bausatz mit wenigen Details. Die Grundform des Schiffes scheint gut getroffen zu sein, um daraus ein zeitgemäßes Modell zu zaubern bedarf es jedoch jeder Menge Arbeit. Die Alternativen von Tamiya und Co. sind allerdings auch keine Heilsbringer.

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 16. Juli 2014

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