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Die Fliegerabwehr-Selbstfahrlafetten der NVA

 - Die Fliegerabwehr-Selbstfahrlafetten der NVA

Zusammenfassung:

Autor:Fred Koch
Verlag:UNITEC-Medienvertrieb
ISBN:ohne
Erscheinungsjahr:2019
Sprache:Deutsch
Inhalt:48 Seiten mit über 100 Abbildungen
Preis:11,80 EUR

Besprechung:

Der SPW-152E im Sommer 1990.
Der SPW-152E im Sommer 1990.

Mit der 91. Ausgabe der Fahrzeug Profile Reihe erscheint nun ein weiterer Teil der der Fliegerabwehrfahrzeuge der Nationalen Volksarmee (NVA). Während die Ausgaben 79 und 86 die Fla-Lenkflugkörpersysteme der NVA thematisierten, liegt der Fokus in der aktuellsten Ausgabe bei den Fliegerabwehr-Selbstfahrlafetten. Neben Informationen zur Entwicklungsgeschichte, erfährt der Leser auch etwas über den Einsatz und die Weiterentwicklung sowie dem Verbleib in der Nationalen Volksarmee und in der Zeit danach.

Zwei Fla-SFL ZSU-57/2 in Stellung für einen Pressetermin.
Zwei Fla-SFL ZSU-57/2 in Stellung für einen Pressetermin.

Zu Beginn werden die frühen Fahrzeugtypen SPW-40A und SPW-152E mit 14,5 mm Fla-MG-Zwilling vorgestellt. Gefolgt werden diese von einem der markantesten Fla-SFL auf Kettenbasis: dem ZSU-57/2 auf Basis des T-54. Dieser wird von seiner Entwicklung bis hin zu seinem Einsatz in der NVA ab 1957 sowie dessen Ausmusterung ab 1981 vorgestellt. Auch die Fahrschulvariante dieses Panzers, der Fahrschulausbildungspanzer FAP 500 U wird gebührend erwähnt. Weiterhin wird ein weiterer prominenter Fla-Panzer vorgestellt: der ZSU-23/4 „Shilka“. Auch hier wird der komplette Weg von der Entwicklung, über der Einsatzzeit in der NVA (1968-1990) sowie dem Verbleib nach 1990 überschaubar und gut verständlich nachgezeichnet. Im letzten Kapitel geht der Autor auf den Lastkraftwagen W50 mit 25mm Marine-Flak ein.

Die Fla-SFL ZSU-23/4 Schilka&amp während eines Manövers
Die Fla-SFL ZSU-23/4 Schilka&amp während eines Manövers

Schilka-Attrappe der Pionierwerkstatt und -lagers 2 (PiWL 2) in Storkow.
Schilka-Attrappe der Pionierwerkstatt und -lagers 2 (PiWL 2) in Storkow.

Das Heft selbst präsentiert sich in der gewohnten Aufmachung dieser Reihe. Wie schon zuvor liegt der Hauptinformationsgehalt in den Bildern und deren Unterschriften. Der begleitende Text beschränkt sich auf eine kurze Beschreibung der jeweiligen Entwicklungsgeschichte, dem Einsatz und Verbleib. Das Bildmaterial ist von der gewohnt guten Qualität, mit ca. 2-3 Bildern pro Seite. An der Druckqualität gibt es wie üblich nichts auszusetzen. Was definitiv fehlt sind Risszeichnungen oder Piktogramme, so, wie sie bspw. in Ausgabe 13 zum BMP gab.

Verband Schilkas bei einer Militärparade in Dresden 1984.
Verband Schilkas bei einer Militärparade in Dresden 1984.

Der ZSU-23/4 während einer Vorführung an der Offiziershochschule Ernst Thälmann.
Der ZSU-23/4 während einer Vorführung an der Offiziershochschule Ernst Thälmann.

Zwei ZSU-57/2 während eines Manövers.
Zwei ZSU-57/2 während eines Manövers.

Stärken:

  • mehr als 100 zeitgenössische Farb- und Detailaufnahmen
  • kompaktes Überblickswerk

Schwächen:

  • keine Profilzeichnungen von Fahrzeugen

Fazit:

Die vorliegende Ausgabe gibt, wie auch schon die anderen Hefte der Reihe, einen guten Überblick über Geschichte und Verwendung der Technik. Auch die Auswahl der Bilder ist gelungen. Dennoch wären Risszeichnungen wünschenswert gewesen.

Diese Besprechung stammt von Manuel Leyva - 17. Juni 2019

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