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Spitfire Mk.IXe ProfiPACK

(Eduard - Nr. 70123)

Eduard - Spitfire Mk.IXe ProfiPACK

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:70123 - Spitfire Mk.IXe ProfiPACK
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2017
Preis:UVP 18,75 €
Inhalt:
  • 6 Spritzlinge mit total 181 Bauteilen
  • 1 Ätzteilplatine mit teilweise vorlackierten Bauteilen
  • 2 Markierungsbögen
  • 1 Maskierungsbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Das Original

Die Supermarine Spitfire Mk.IX war eine Weiterentwicklung aus der Mk.V, die der deutschen Fw 190 unterlegen war. Mit einem deutlich stärkeren Motor und weiteren Verbesserungen begann die Serienfertigung der Mk. IX ab April 1942 und bis Kriegsende wurden über 5.600 Stück gefertigt. Eigentlich sollte diese Variante nur eine Übergangslösung sein. Das „e" von Mk.IXe steht für einen Typ von Tragfläche, in die zwei Hispano Mk.II 20mm Kanonen und zwei .50cal Browning MGs eingebaut waren. Mit diesen Leistungen war die Spitfire Mk.IX wieder der Fw 190 und der Bf 109 überlegen. Das nur als ganz grobe Zusammenfassung zum Original. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte wird im Netz schnell fündig werden.

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Spitfire Mk.IXe ProfiPACK

 

Der Markt hat bereits einige gute Modelle der Spitfire Mk.IX in 1:72 zu bieten. So z.B. von Sword, AZ Model, CMR oder Ventura. Doch in Sachen Detaillierung setzt sich der Bausatz von Eduard ganz klar an die Spitze! Über 180 Bauteile für ein Modell dieser Größe sprechen eine deutliche Sprache. Hinzu kommen noch die Ätzteile und Maskierungsfolie in dieser ProfiPACK-Version. Abzuziehen sind einige nicht benötigte oder optionale Teile. Das betrifft fast jede Baugruppe des Modells. Vor Baubeginn sollte man sich schon im Klaren darüber sein, welche Version es werden soll. Die dazu nicht benötigten Teile sollte man direkt entfernen, damit man den Überblick behält.

Die versenkten Gravuren und sogar Nietenreihen sind sehr gut dargestellt. Alleine die Baugruppe Cockpit ist schon ein Modell im Modell. Generell jede Bauoption vorzustellen würde hier den Rahmen sprengen. Das dominierende Symbol in der Bauanleitung ist das Fragezeichen. Ob es nötig war, die Motorenabdeckung aus zwei Teilen darzustellen, lasse ich mal dahingestellt. Zufälligerweise gibt es dieses Bauteil auch als Brasin-Austauschteil. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

Die Details

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Die Bauanleitung ist in gewohnter Weise aufgebaut und sollte leicht verständlich sein. Für die Dekoration stehen fünf Alternativen zur Auswahl. Drei englische Maschinen, eine belgische und eine israelische. Der große Markierungsbogen ist von Cartograf hergestellt und der Bogen mit den Wartungshinweisen stammt von Eduard. Beide sind dünn und augenscheinlich ohne Versatz gedruckt. Für die Lackierung werden Farben von Gunze empfohlen.

Weitere Details

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Spitfire Mk.IXe ProfiPACK

 

Eduard - Spitfire Mk.IXe ProfiPACK

Darstellbare Maschinen:

A: Supermarine Spitfire Mk.IXe, PL124, No. 312 Squadron RAF,B-10 Airfield Plumetot, Frankreich, Juni 1944

B: Supermarine Spitfire Mk.IXe, SM 26 (ex PV189) Vorderings Vliegschool, Flugplatz Brustem, Belgien, 1952

C: Supermarine Spitfire Mk.IXe, SM147, No. 73 Squadron, Flugplatz Prkosh, Jugoslawien, April/Mai 1945

D: Supermarine Spitfire Mk.IXe, 2003 (ex TE531), 105. Tayeset, Flugplatz Ramat David, Israel, September, 1953

E: Supermarine Spitfire Mk.IXe, RK856, Pilot Maj. C. Golding, Steffelkapitän No. 3 Squadron SAAF, Italien, 1945

Stärken:

Sehr wahrscheinlicher bester Bausatz dieses Typs

Schwächen:

Keine wirklichen Minuspunkte zu erkennen

Anwendung:

Sehr komplexer Bausatz, daher nicht für Modellbauanfänger geeignet.

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Modellbauer bei der Supermarine Spitfire Mk.IXe von Eduard viel Bastelspaß und hohe Qualität für relativ wenig Geld erhält. Sicherlich wird die Modellreihe noch weiter fortgesetzt werden.

Ebenfalls bietet Eduard wieder eine günstige „Overtree"-Version (70123X) des Bausatzes an und die Ätzteile dieser ProfiPACK-Version sind auch separat erhältlich (70123-LEP1)

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 05. Juli 2018

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