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P-39 L/N, Aircraft in the MTO

(Eduard - Nr. 1128)

Eduard - P-39 L/N, Aircraft in the MTO

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:1128 - P-39 L/N, Aircraft in the MTO
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:November 2007
Preis:ca. 49,95 €
Inhalt:
  • 126 Spritzgussbauteile
  • 6 Klarsichtteile
  • 1 Ausgleichsgewicht für die Nase
  • 1 Fotoätzplatine, farbig bedruckt, für das Interieur
  • 1 Fotoätzplatine, metallblank, für das Exterieur
  • 1 Fotofilm für Instrumente
  • 1 Maske für die Cockpitverglasung
  • 1 Decalbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Das Original

Die P-39 war in mancher Hinsicht ein außergewöhnliches Flugzeug. Der Motor saß hinter dem Piloten und die Kraftübertragung lief über eine Kardanwelle unterhalb des Sitzes hin zum Motor. Weiterhin besaß die P-39 als eines der ersten einmotorigen Flugzeugmuster ein Bugradfahrwerk. Die Baureihen der P-39 spielten lediglich in den ersten Kriegsmonaten in der U.S.A.A.F. eine Rolle, sie fand im Pazifik sowie auch im Mittelmeerraum Verwendung, bis mit der P-47 und P-51 bessere und leistungsfähigere Typen zur Verfügung standen. Eine Vielzahl der P-39 gingen in den Export, so z.B. an die Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich und Italien. Von der P-39L wurden lediglich 250 Maschinen geordert. Die Baureihe N hingegen umfasste den ersten wirklich massiven Auftrag mit 2.095 Maschinen.

Der Bausatz

Eduards P-39 erschien im Jahr 2000 erstmalig in den Modellbauläden. Seitdem ist die P-39 Reihe in verschiedenen Auflagen (P-400, P-39Q) im Programm von Eduard enthalten. Neben dem reinen Spritzgussbausatz - ohne jegliche Zubehörteile - sind die Modelle auch als Profipack, mit Fotoätzteilen und Spritzmasken, erhältlich.

Neu ist jetzt Eduards Vermarktungsidee die Bausätze als Limited Edition "Dual Combo" anzubieten. Diese Reihe bietet bekannte Bausätze in Verbindung mit umfangreichen Zubehörteilen in Form von Fotoätzplatinen und umfangreiche Markierungsvarianten. Das absolut besondere an der Bausatzreihe, es sind zwei komplette Bausätze des jeweiligen Musters incl. aller Zubehörteile enthalten. Der erste Bausatz der Reihe ist die kürzlich erschienene Albatros D.V und nun folgt die P-39! Die Idee zwei Bausätze samt umfangreicher Zubehörteile anzubieten, spricht sicherlich in erster Linie die eingefleischten Fans des jeweiligen Musters an. Aufgrund dessen, dass es sich hier um einen Komplettbausatz handelt für den keine weiteren Zurüstteile erforderlich sind, wird auch der ein oder andere auf den Geschmack kommen, sich einen Bausatz aus der Dual Combo Serie zuzulegen.

Eduard - P-39 L/N, Aircraft in the MTO

Der Grundbausatz von Eduards P-39 Familie ist aus dem Jahr 2000 und hat bis heute nichts von seinen Qualitäten eingebüßt! Die fein detaillierten Spritzgussteile weisen sehr filigrane Gravuren auf und zeigen einen durchdachten Aufbau. Die Gussteile sind sehr sauber abgespritzt und Gusshäute und unnötige Auswerfermarken finden sich nicht. Der Bausatz ist so aufgeteilt, dass ohne weiteres verschiedene der P-39 Varianten aus dem Kasten gebaut werden können. Neben unterschiedlichen Abgaskrümmern liegen verschiedene Propeller samt Spinnern sowie Teile für die verschiedenen Bewaffnungsvarianten bei. So kann aus dem Kasten auch eine P-400 oder eine P-39Q gebaut werden, es fehlen dann lediglich entsprechende Decals. Einen Vergleich mit aktuellen Spritzgussbausätzen brauchen die Basisteile des Dual Combo Bausatzes also nicht zu scheuen.

Rahmen A

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Rahmen B

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Rahmen C

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Klarsichtteile

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Zubehör Teile

Highlight des umfangreichen Bausatzes sind sicherlich die umfangreichen Zubehörteile aus dem Hause Eduard. Neben hervorragenden Fotoätzteilen sind auch Spritzmasken enthalten. Die Ätzteile sind teilweise bereits farbig bedruckt. Lediglich für die Exterieur Teile ist eine metallblanke Platine enthalten. Die Ätzteile ergänzen bzw. ersetzen sinnvoll die Spritzgussteile des Grundbausatzes. Das kommt vor allem im Cockpit zur Geltung, können doch die markanten Autotüren der P-39 geöffnet dargestellt werden.

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Die Bauanleitung...

...erklärt auf 12 Seiten den Zusammenbau des Modells. Dabei wird auf die baureihenspezifisch zu verwendenden Teile eingegangen, ebenso auf den Verbau der Fotoätzteile und die Anwendung der Masken. Eine farbige zweiseitige Übersicht mit den Seitenrissen, Drauf- und Untersichten der zu bauenden Maschinen rundet die Bauanleitung ab. 

Eduard - P-39 L/N, Aircraft in the MTO

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Die Decals...

...enthalten, passend zum Titel, sechs Markierungen für Maschinen die im Mittelmeerraum eingesetzt waren - (MT0 = Mediterran Theatre of Operation)! Die Decals sind sauber und ohne Versatz gedruckt und als kleine Beigabe liegt ein extra Bogen mit einer Vielzahl von Wartungshinweisen bei. Es versteht sich von selbst, dass die beiliegenden Wartungshinweise für beide Maschinen ausreichend vorhanden sind.

Erfreulicherweise finden sich auf dem Bogen neben drei Markierungen von Maschinen der U.S.A.A.F. auch Markierungen für drei etwas außergewöhnliche Maschinen, nämlich zwei Freien Französischen und einer Italienischen Maschine.

Eduard - P-39 L/N, Aircraft in the MTO

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Darstellbare Maschinen:
  • P-39L U.S.A.A.F., 93rd FG, Tunesien 1943
  • P-39L U.S.A.A.F., 350th FG, Algerien Sommer 1943
  • P-39N U.S.A.A.F., 350th FG, Tunesien Winter 1942/1943
  • P-39N Freie Französische Luftwaffe, GC 1/4 Navarre, Algerien 1944
  • P-39N Freie Französische Luftwaffe, GC L'Navarre, Algerien 1944
  • P-39N Italienische Luftwaffe, 97 Squadriglia, 9° Gruppo, 4°stormo, 1944
Stärken:
  • feine Detaillierung
  • sauberer Guss
  • umfangreiche Fotoätzteile
  • umfangreicher Decalbogen
  • Ausgleichsgewicht enthalten!
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Schwächen:
  • keine ersichtlichen
Anwendung:
  • Erfahrung im Umgang mit Fotoätzteilen sollte vorhanden sein!

Fazit:

Die P-39 ist immer noch ein erstklassiger Bausatz und in Verbindung mit den hervorragenden Fotoätzteilen und Decals lässt sich ein Topp-Modell bauen. Ob die Idee der Dual Combo Bausätze Schule macht bleibt offen, Freunde wird sie aber auf jeden Fall finden, daher - sehr empfehlenswert!  


Weitere Infos:

Anmerkungen:

Den Bausatz auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Diese Besprechung stammt von Christian Bruer - 09. September 2013

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