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F6F-3

(Eduard - Nr. 8221)

Eduard - F6F-3

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:8221 - F6F-3
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Oktober 2014
Preis:ca. 21 €
Inhalt:
  • 4 große Plastikspritzlinge
  • 1 Spritzling mit transparenten Teilen
  • 2 Ätzteilplatinen
  • 2 Stück Resinräder inklusive Felgen
  • 1 Decalbogen für 5 darstellbare Maschinen
  • 1 Bogen Maskierfolie
  • 1 15- seitige Bauanleitung im Format A-4
  • 1 Stülpkarton

Besprechung:

Eduard - F6F-3

Eduard - F6F-3

Eduard - F6F-3

Zur Geschichte:

Die F6F Hellcat war ein US-amerikanisches, trägergestütztes Jagdflugzeug, das von Grumman konstruiert wurde. Ausgeführt wurde das Flugzeug als Tiefdecker, was zu besseren Start- und Landeeigenschaften führte, weil das Fahrwerk hierfür in die Tragflächen verlegt wurde.  Das Flugzeug wurde als das Nachfolgemodell der Grumman F4F Wildcat der US Navy konstruiert.

Der Auftrag für den Prototypen erging am 30. Juni 1941, woraufhin die XF6F-1 entstand. Doch noch nach dem Erstflug des Prototypen im Juni 1942 wurde durch die gewonnenen Erfahrungen der US-Navy in den Luftkämpfen mit der japanischen Mitsubishi A6M klar, dass eine Vielzahl von Verbesserungen an dem Projekt notwendig waren. Diese flossen dann in den zweiten Prototyp mit der Bezeichnung XF6F-3 ein.

Der Testpilot R. Hall flog die XF6F-3 (mit der Werknummer 02982) zum ersten Mal am 30. Juli 1942 mit einem Pratt & Whitney R-2800-10-Double-Wasp-Triebwerk. Die dann schnell anlaufende Serienproduktion des Flugzeuges führte dazu, dass die erste F6F-3 Hellcat bereits am 4. Oktober 1942 ausgeliefert und ab Januar 1943 den ersten Einsatzverbänden zugeteilt wurden. Das Flugzeug wurde dann noch im weiteren Kriegsgeschehen im Pazifik als Nachtjäger (F6F-5N) und bewaffneter Aufklärer (F6F-3P) weiterentwickelt.

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F6F-3

 

Zum Modell:

Eduard offeriert uns hier eine schöne Wiederauflage der "ProfiPACK" Edition der F6F-3 von 2008. Das Modell glänzt durch seine schöne Detaillierung sowie durch die sauberen versenkten Gravuren und einen sauber gedruckten Decalbogen. Dieser erlaubt die Darstellung von fünf Maschinen, die in Marineblau und Grau ausgeführt werden können. Die Klarsichtteile sind perfekt gegossen worden. Sie weisen keinerlei Kratzer oder Trübungen auf. Der Rahmen der Verglasung ist sehr sauber und erhaben an der Außenseite der Cockpithauben dargestellt. Das ergibt einen guten Anhaltspunkt für das Anbringen der Abdeckmasken. Die Ätzteilplatine für das Cockpit ist umfangreich und beinhaltet Sitzgurte und Cockpit-Instrumente, sowie zahlreiche weitere Teile für diverse Schalter und Hebel. Die zweite Ätzteilplatine beinhaltet Teile für die Kanzelabdeckung, Zündkabel für den Motor, ein Lüftungsgitter und weitere Teile zur Verschönerung des Triebwerks. Die Bauanleitung ist, wie immer bei Eduard, sehr ausführlich. 

Bilder von Eduard.com
Bilder von Eduard.com

Bilder von Eduard.com
Bilder von Eduard.com

Bilder von Eduard.com
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Darstellbare Maschinen:
  • F6F-3, VF-16 – USS Lexington, September 1943
  • F6F-3 von Lt. C.K. ‘Ken’ Hilderbrandt, VF-33 auf Ondonga, Dezember 1943
  • F6F-3 von Lt. William C Moseley, VF-1 – USS Yorktown, Juni 1944
  • F6F-3 von Lt. Alexander Vraciu, VF-6 – USS Intrepid, Februar 1944
  • F6F-3 von Lt. Richard E. Stambook, VF-27 – USS Princeton, Oktober 1944
Stärken:
  • versenkte Gravuren 
  • schöne Details 
  • benötigt keine Zubehörteile
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend
Schwächen:
  • kein offen darstellbarer Motor mit Abdeckung
  • keine belastet dargestellten Reifen
Anwendung:
  • Schwierigkeit 3 von 5
  • bedingt für Einsteiger zu empfehlen

Fazit:

Ein hervorragender Bausatz von Eduard im Quarterscale Maßstab dieses legendären Flugzeuges in einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis, das bedingt auch für Einsteiger zu empfehlen ist. Ein schönes Rundum-Sorglos-Paket als Wiederauflage.

Weitere Infos:

Anmerkungen:

Den Bausatz auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Weitere Informationen zum Modell gibt es hier.

Diese Besprechung stammt von Gerald Willing - 09. Januar 2015

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